Cannabis-Befürworter setzt sich für CBD bei der WHO ein

Autor: Alexandra Latour

Verõffentlicht am: 6. November 2017

Geändert am: 5. Januar 2018

Die Weltgesundheitsorganisation nimmt immer wieder berauschende Substanzen unter die Lupe, um diese fachgerecht einstufen zu können. Aktuell beschäftigt sich die WHO mit Cannabidiol, dem nicht-psychoaktiven Cannabinoid aus der Cannabispflanze. Zur Unterstützung wurde jetzt Raúl Elizalde, der Manager von HempMeds, eingeladen.

Cannabis-Befürworter setzt sich für CBD bei der WHO ein

Die Weltgesundheitsorganisation nimmt immer wieder berauschende Substanzen unter die Lupe, um diese fachgerecht einstufen zu können. Aktuell beschäftigt sich die WHO mit Cannabidiol, dem nicht-psychoaktiven Cannabinoid aus der Cannabispflanze. Zur Unterstützung wurde jetzt Raúl Elizalde, der Manager von HempMeds, eingeladen.

HempMeds ist die Tochterfirma von dem Unternehmen Medical Marijuana Inc. in Mexico. Dabei war HempMeds ist das erste Unternehmen, dass der Bevölkerung in Mexiko den Zugang zu medizinischem Cannabis ermöglichte. Anfang des Jahres 2016 erteilte die mexikanische Gesundheitsbehörde (COFEPRIS die ersten Importgenehmigungen.

Raúl Elizalde ist ein weltweit anerkannter Verfechter und Befürworter von medizinischem Cannabis, der seine Tochter mit CBD behandelt. Nun soll Elizalde bei der WHO in Genf über seine Erfahrungen mit dem nicht-psychoaktiven Cannabinoid sprechen. Ziel seiner Reise ist es, die Aufnahme von CBD in die Drogenliste der WHO zu verhindern.

Darüber hinaus präsentiert Elizalde die Forschungsergebnisse über die Behandlung von Kindern, die er gemeinsam mit Dr. Carlos Aguirre und Dr. Saul Garza gewinnen konnte. Anführen wird er außerdem, dass der 9. US-Bundesgerichtshof das Cannabinoid CBD nicht als „Controlled Substance“ eingestuft hat.

Auf dem Presseportal nachrichten.at wird Elizalde wie folgt zitiert:

„Es ist mir eine große Ehre, die Gelegenheit zu haben, vor einem so hochrangigen Publikum zu einem Thema zu referieren, welches mir sehr am Herzen lieg. Ich möchte mich bei den vielen Unterstützern bedanken, die mich auf meinem Weg der weltweiten CBD-Reform weiterhin begleiten.“

Auch Dr. Stuart Titus, CEO von Medical Marijuana Inc. meldete sich zu Wort:

„Es erfüllt uns mit Stolz, dass wie von den Vereinten Nationen eingeladen wurden, auf einer Weltbühne vor Führungspersönlichkeiten über die Rolle von CBD als Ergänzungsmittel zur Erhaltung und Verbesserung des Wohlbefindens von Millionen Menschen zu sprechen. Unser Ziel ist es, den großen Nutzen von CBD herauszustellen und Entscheidungsträger davon zu überzeugen, dass CBD in seinem natürlichen botanischen Zustand (gewonnen aus Hanf) als Ergänzungsmittel eingestuft werden sollte. Wir sind der festen Überzeugung, dass diese botanische Form die optimale Funktion unseres größten körpereigenen Regulierungssystems, nämlich des endogenen Cannabinoid-Systems, angemessen unterstützt.“

Demnächst wird die Debatte über die internationale Drogenliste der WHO in Genf beginnen. Leafly.de wird demnächst über den Ausgang berichten.

Quelle:

http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Cannabis-Manager-zu-WHO-Treffen-eingeladen;art17,2718625

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