Cannabis hilft bei Epilepsie. Einsatz bei Kindern nachweisbar. Mehr Studien nötig

Autor: Linn Baumgardt

Verõffentlicht am: 3. Juli 2017

Geändert am: 30. November 2017

Cannabis hilft bei Epilepsie. Einsatz bei Kindern nachweisbar. Mehr Studien nötig

Heute werden vermehrt Medikamente auf Cannabis Basis bei Krankheiten wie Epilepsie angewandt, berichtet MedicalNewsToday. Dabei laufen derzeit einige Studien, vor allem in den USA, die sich mit der Wirkung bei Erwachsenen und Kindern beschäftigen und die Wirkung von CBD bei Krampfanfällen eindeutig belegen sollen.

Seit langer Zeit vielfältige Anwendungsgebiete

Seit Jahrhunderten wurde Cannabis zur Behandlung von Krämpfen eingesetzt. Heute findet es vermehrt Beachtung im medizinischen Einsatz bei Krankheiten wie Epilepsie, berichtet das Onlineportal „MedicalNewsToday“. Gleich mehrere Studien beschäftigen sich damit.

Cannabis-Therapie bei Epilepsie in den USA

Besonders in den USA kommt demnach medizinisches Cannabis zum Einsatz bei schweren Fällen, auch bei Kindern. Berichte von Familien, die in einen der 22 US-Staaten umzogen, in denen Cannabis als Medizin eingesetzt werden darf, um ihrem Kind zu helfen, sind vielfach. Eine eigene Züchtung, Charlotte’s Web mit einem besonders hohen Anteil an CBD, hat sich dabei als effektiv gegen Krampfzustände erwiesen. Benannt wurde die Züchtung nach einem Mädchen, dessen epileptische Anfälle sich durch die Behandlung damit von über 300 in der Woche auf nur zwei bis drei Mal pro Monat reduzierten. Um die Fachwelt nun von der Wirkung vor allem bei Kindern zu überzeugen, fehle es allerdings noch an wissenschaftlichen Studien, die die krampflindernde Wirkung von medizinischem Cannabis offiziell belegen.

Quelle: MedicalNewsToday

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