Cannabisglossar

Willkommen im großen Cannabisglossar, der Wissensdatenbank rund um Cannabis als Medizin. Im Cannabisglossar informieren wir umfangreich über alles, was es zu der THC- und CBD-haltigen Pflanze zu wissen gibt, welche cannabinoindenhaltigen Arzneimitteln in Deutschland verfügbar sind und klären darüber auf, bei welchen Symptomen und Krankheiten Cannabis als Medizin einsetzbar ist. Vom übersichtlichen Cannabislexikon von A bis Z, über die Anatomie der Pflanze bis zur Gesetzeslage finden Sie hier nützliche und hilfreiche Informationen. Zudem informieren wir umfassend über das Betäubungsmittelgesetz, die kürzlich eingetretene Gesetzesänderung und wie sich diese auswirken. Unser Cannabisglossar wächst und gedeiht stetig. Es lohnt sich also regelmäßig vorbeizuschauen.

Cannabislexikon von A bis Z

ADHS, ADS

Anandamid

Angstzustände

BfArM

BtM-Anforderungsschein

BtM-Rezept

BtMG

Bundesopiumstelle

Cannabinoid-Rezeptoren

Cannabinoide

Cannabinoide Arzneimittel

Cannabis

Cannabis Ruderalis

Cannabisagentur

Cannabisblüten

Cannabisextrakt

CBD

Chronische Kopfschmerzen

Chronische Wirbelsäulensyndrome

Edibles

Endocannabinoide

Epilepsie

GMP

Hanf

Hautkrankheiten

HIV, AIDS

Krebs

Medizinalhanf

Migräne

Multiple Sklerose

Onkologie

Palliativmedizin

Phytocannabinoide

Posttraumatische Belastungsstörung

Schlafstörungen

Terpene

THC

Tourette-Syndrom

Vaporizer

Zwangsstörungen

SCHLIESSEN

BtMG:

Das Betäubungsmittelgesetz, kurz BtMG, ist ein deutsches Bundesgesetz zur Regelung des Umgangs mit Betäubungsmitteln in Deutschland. Alle Betäubungsmittel, Stoffe und Zubereitungen, deren gesetzliche Erfassung in Deutschland notwendig ist, finden sich in den Anlagen I bis III des BtMGs.

In Anlage I des BtMGs sind alle nicht verkehrsfähigen Betäubungsmittel aufgeführt (Bsp: LSD). Sowohl der Handel, als auch die Abgabe dieser Betäubungsmittel ist gesetzlich verboten.
Anlage II des BtMGs listet alle verkehrsfähigen, aber nicht verschreibungsfähigen Betäubungsmittel (Bsp.: Cocablätter). Der Handel mit diesen Betäubungsmitteln ist erlaubt, die Abgabe dagegen verboten.
In Anlage III finden sich die verkehrsfähigen und zugleich verschreibungsfähigen Betäubungsmittel (Bsp.: medizinische Cannabinoide, Morphin). Ihre Abgabe erfolgt nach der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung, kurz BtMVV.

Nach oben genannten Anlagen I bis III, regeln die Vorschriften des BtMGs sowohl die Herstellung, das Inverkehrbringen, sowie den Import und den Export von Betäubungsmitteln. Die Erlaubnis für all diese Tätigkeiten kann das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, kurz BfArM, erteilen. Die ihm angehörende Bundesopiumstelle gibt unter anderem Betäubungsmittelrezepte, sowie Betäubungsmittelanforderungsscheine aus. Diese sind beispielsweise im Zuge der klinischen Behandlung von Patienten mit cannabinoiden Arzneimitteln erforderlich.

Nicht gelistete Betäubungsmittel

Nicht alle bekannten Betäubungsmittel sind auch als Betäubungsmittel im Sinne des BtMGs gelistet. Da Alkohol, Nikotin und Koffein nicht in die Anlagen aufgenommen wurden, werden sie vom BtMG nicht erfasst. Weiterhin sind die berauschenden Substanzen vieler anderer Pflanzen, wie zum Beispiel die diverser Nachtschattengewächse (Stechapfel, Engelstrompete), sowie von Pilzen, wie dem Fliegenpilz, nicht im BtMG aufgeführt.

Zur Geschichte des BtMGs

Erstmals wurde das Betäubungsmittelgesetz unter dem Namen „Opiumgesetz“ am 10. Dezember 1929 in der Weimarer Republik erlassen. Die Neubekanntmachung erfolgte am 10. Januar 1972. Das Opiumgesetz erhielt dabei seinen heutigen Namen und wurde umfangreich inhaltlich überarbeitet. Die aktuelle Fassung des Betäubungsmittelgesetzes beruht auf der Fassung vom 28. Juli 1981. Am 1. März 1994 wurde deren Wortlaut neu bekanntgemacht. Am 10. März 2017 wurde Artikel 1 des BtMGs um das Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften ergänzt. Das Gesetz beinhaltet die Möglichkeit zur Verschreibung cannabinoider Arzneimittel.

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