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Bundesopiumstelle

Die Bundesopiumstelle, kurz BOPST, ist Teil des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte, kurz BfArM. In erster Linie ist sie verantwortlich für die Regelung des legalen Verkehrs mit Betäubungsmitteln (Narcotics and Psychotropics) und deren Grundstoffen (Precursors).

Informationen zur Bundesopiumstelle (BOPST)

Die entsprechenden Regelungen für den Verkehr von Betäubungsmitteln finden sich im Betäubungsmittelgesetz, kurz BtMG von 1981 und im Grundstoffüberwachungsgesetz, kurz GÜG, von 1994. Weitere Regelungen finden sich in den zum BtMG erlassenen Verordnungen (BtM-Außenhandelsverordnung, BtM-Binnenhandelsverordnung, BtM-Verschreibungsverordnung), ebenso wie in den Verordnungen (EG) Nrn. 273/2004, 111/2005 und der Delegierten Verordnung (EU) 2015/1011, sowie der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1013.
Aus all diesen Regelungen und Vorschriften gehen die Aufgabengebiete und Arbeitsbereiche der Bundesopiumstelle als Geschäftsbereich des BfArM hervor.

Die Bundesopiumstelle datiert auf 1952. Der Name der BOPST geht auf die Opiumabteilung zurück, die im Jahr 1912 nach dem internationalen Opiumabkommen eingerichtet wurde.
Am 08. Februar 2009 übernahm die Bundesopiumstelle die Ausgabe von Sonderrezepten zur Verschreibung von Pomalidomid, Thalidomid und Lenalidomid.

Bei der Bundesopiumstelle, welche die Abteilung 8 des BfArM darstellt, sind rund 50 Mitarbeiter beschäftigt. Auf vier Fachgebiete verteilen sich Wissenschaftler, Beamte des mittleren und gehobenen Dienstes, sowie Verwaltungsfachangestellte. Jedes Fachgebiet unterliegt der Leitung einer Pharmazeutin oder eines Pharmazeuten.

Die Aufgabengebiete der Bundesopiumstelle (BOPST)

Die Hauptaufgabe der BOPST ist die Erteilung von Erlaubnissen zur Teilnahme am Betäubungsmittelverkehr und/oder am Grundstoffverkehr.
Weiterhin übernimmt die BOPST unter anderem folgende Aufgaben:

Die Überwachung des Betäubungsmittelverkehrs, sowie des Grundstoffverkehrs bei den Erlaubnisinhabern. Geprüft werden die Meldungen nach § 18 BtMG bzw. Artikel 9 der Delegierten Verordnung (EU) 2015/1011 und Artikel 10 der Durchführungsverordnung (EU) Nr.2015/1013. Weiterhin erfolgen Inspektionen der Betriebsstätten, sowie der Lagerräume. Zu Erlaubnisinhabern zählen Hersteller von Betäubungsmitteln, genauso wie Händler, Importeure, Exporteure, Anbauer und wissenschaftliche Einrichtungen.
Die Erteilung von Einfuhrgenehmigungen und Ausfuhrgenehmigungen für sowohl Betäubungsmittel, als auch für Grundstoffe von Betäubungsmitteln.
Die Anfertigung und Ausgabe, sowie die Auswertung der amtlichen Formblätter, die zur Verschreibung von Betäubungsmitteln nach dem BtMG vorgeschrieben sind. Dazu zählen Betäubungsmittelrezepte, sowie Betäubungsmittelanforderungsscheine, die unter anderem auch zur legalen Vergabe von cannabinoiden Arzneimitteln benötigt werden.

Weitere Informationen auf der Webseite der Bundesopiumstelle

Quellen:

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