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Hautkrankheiten

Unter Hautkrankheiten fallen eine Reihe von Erkrankungen oder Beeinträchtigungen der Haut, die meist nur ein bestimmtes Körperteil oder einen Hautbereich betreffen. Zu den Hautkrankheiten zählen auch Erkrankungen der sogenannten Hautanhangsgebilde, also Erkrankungen der Haare, der Nägel sowie der Talg- und der Schweißdrüsen. Bekanntere und häufiger vorkommende Hautkrankheiten sind Akne und Rosacea, Geschwülste und Hautschäden durch Reibung und Mangeldurchblutung, die durch Infektionen hervorgerufenen Hautkrankheiten, sowie seltener auch verschiedene Hautkrebsformen.
Da die Haut das größte Organ des Menschen ist und den vielfältigsten inneren, wie äußeren Einflüssen und Veränderungen ausgesetzt ist, weist sie auch die höchste Zahl an krankhaften Veränderungen aller Organe auf.

Die Symptome diverser Hautkrankheiten

Die meisten Hautkrankheiten machen sich über eine Veränderung der Haut an der betroffenen Stelle bemerkbar. Bei diesen Veränderungen zur vormalig gesunden Haut spricht man von Effloreszenzen. Hierbei unterscheidet man unter anderem zwischen:

  • Flecken (Macula): Flecken, die bei Änderung des Pigmentgehalts der Haut, des Blutaustritts aus der Haut oder Änderungen der Durchblutung, auftreten können
  • Knötchen (Papel): Verdickungen, wie sie z.B. bei Insektenstichen, bakteriellen Infektionen, Allergien und Hauttumoren auftreten können
  • Eiterknötchen (Pustel): Mit Eiter gefüllte, oberflächliche Hohlräume der Haut, wie sie zum Beispiel bei der Akne auftreten
  • Quaddeln (Urtica): Punktartige oder plateauähnliche Erhebungen der Haut, die zum Beispiel durch Reibung oder als Symptome einer Allergie entstehen können

Hautkrankheiten und cannabinoide Arzneimittel

Das Endocannabinoidsystem als Teil des zentralen Nervensystems des Menschen besteht aus vielen Cannabinoid-Rezeptoren (unter anderem die beiden wichtigsten CB1 und CB2). Ein großer Teil der Rezeptoren befindet sich in der Haut. Die Cannabinoide, wichtige Moleküle des Cannabis, wie THC (Δ9-Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol), interagieren mit diesem System und können dabei positive Effekte hervorrufen. Auch die Fettsäuren des Cannabis spielen bei der Behandlung von Hautkrankheiten eine Rolle.

So haben diverse Cannabinoide bekannte entzündungshemmende, antioxidative und hauterhaltende Eigenschaften. Darüber hinaus enthält beispielsweise das Hanfsamenöl Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren, die Feuchtigkeit und Schutz vor Hautschäden  durch Sonneneinstrahlung liefern.
Studien veranschaulichen auch das Potenzial von CBD bei der Heilung von Kontaktdermatitis. Weiterhin haben Studien aufgrund der entzündungshemmenden Eigenschaften von Cannabinoiden, deren Potenzial bei der Behandlung von Schuppenflechte (Psoriasis) nachgewiesen. Andere Studien zeigten Erfolge mit cannabinoiden Arzneimitteln bei der Behandlung diverser anderer Hautkrankheiten, von Akne bis hin zu Ekzemen.

Quellen:

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