Cannabisglossar

Willkommen im großen Cannabisglossar, der Wissensdatenbank rund um Cannabis als Medizin. Im Cannabisglossar informieren wir umfangreich über alles, was es zu der THC- und CBD-haltigen Pflanze zu wissen gibt, welche cannabinoindenhaltigen Arzneimitteln in Deutschland verfügbar sind und klären darüber auf, bei welchen Symptomen und Krankheiten Cannabis als Medizin einsetzbar ist. Vom übersichtlichen Cannabislexikon von A bis Z, über die Anatomie der Pflanze bis zur Gesetzeslage finden Sie hier nützliche und hilfreiche Informationen. Zudem informieren wir umfassend über das Betäubungsmittelgesetz, die kürzlich eingetretene Gesetzesänderung und wie sich diese auswirken. Unser Cannabisglossar wächst und gedeiht stetig. Es lohnt sich also regelmäßig vorbeizuschauen.

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Vaporizer:

Mit Hilfe eines Vaporizers, auf deutsch „Verdampfers“ oder „Vaporisators“, lassen sich die Inhaltsstoffe diverser Substanzen, wie Kräuter und Öle verdampfen. Neben Tabak und pharmazeutischen Stoffen, dient ein Verdampfer vorzugsweise auch der Verdampfung von medizinischem Cannabis und cannabinoiden Arzneimitteln.

Funktionsweise des Verdampfers

In der medizinischen Anwendung werden Verdampfer zur inhalativen Applikationsform von cannabinoiden Arzneimitteln eingesetzt. Verschiedene Modelle von Verdampfern funktionieren dabei auf unterschiedliche Weise:

· Die Wirkstoffe einer Substanz können, mittels Erwärmung der in den Verdampfer zugeführten Luft, gelöst werden.
· Das Verdampfen kann ohne Erwärmung erfolgen, wobei die gesättigte Luft im Verdampfer mit einem Luftstrom vermischt wird. Eine Aufteilung des Frischgas-Flusses in einen Bypasszweig und einen Dosierzweig steuert dabei die Konzentration der Substanz.
· Vor der Inhalation bieten manche Verdampfer die Möglichkeit zur Filterung und Kühlung des Dampfes mittels Wasser oder Eis.

Durch das Inhalieren der Substanz mittels des Verdampfers, sollen nur die gewünschten Inhaltsstoffe verdampft werden. Dadurch wird ein zu starkes Erhitzen oder gar ein Verbrennen der Substanz und damit das Inhalieren unerwünschter und eventuell für die Gesundheit schädlicher Nebenprodukte vermieden. Giftige Stoffe, wie Teer und Stickstoff-Oxide, die beim Rauchen entstehen, werden beim Verdampfen wenig bis gar nicht inhaliert. Weiterhin zeichnet sich der Verdampfer durch gemilderte Rauch- und Geruchsbildung beim Verdampfen cannabinoider Arzneimittel aus.

Möglichkeiten des Verdampfers

Manche Verdampfer mit Wärmezufuhr bieten die Möglichkeit einer Temperatureinstellung über einen Regler mit mehreren Stufen. So kann die Temperatur des Gerätes, entsprechend der Verdampfungstemperatur der zu verdampfenden Substanz, konstant gehalten werden.
Auch bieten nur manche Verdampfer die Möglichkeit zur Verdampfung von Substraten, Wachsen und Ölen. Manche Modelle eignen sich lediglich zur Verdampfung getrockneter Kräuter, da Hersteller die Heizkammer nicht immer auch für flüssige Substanzen auslegen.

Die optimalen Temperaturen für die Verdampfung sind von Substanz zu Substanz verschieden. Weiterhin können sie bei jedem Gebrauch und für jeden Patienten individuell variieren.

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