Welchen Nutzen bietet CBD bei der Osteoporose-Behandlung?

Autor: Alexandra Latour

Verõffentlicht am: 1. November 2017

Geändert am: 14. Februar 2018

Der Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose e.V. und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gaben im Rahmen der Bone Evaluation Study 2013 an, dass in Deutschland rund sechs Millionen Menschen von Osteoporose betroffen sind. Viele Betroffene erleiden durch Krankheit erhebliche Einschränkungen in ihrem Alltag. 20 Prozent aller Betroffenen werden sogar zum Pflegefall. Forscher haben nun herausgefunden, dass das körpereigene Endocannabinoidsystem bei der Bildung von Knochenmasse eine bedeutende Rolle spielt und dass die Cannabinoide aus der Hanf-Pflanze möglicherweise sogar Knochenbrüche heilen können.

Welchen Nutzen bietet CBD bei der Osteoporose-Behandlung?

Cannabis wird für medizinische Zwecke schon seit Jahrhunderten in vielen Ländern genutzt. Die Cannabis-Wirkung gegen Übelkeit, Erbrechen und Kachexie (starke Abmagerung) und gegen Schmerzen wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Auch bei vielen weiteren Erkrankungen, wie beispielsweise Multipler Sklerose, chronischen Darmerkrankungen oder auch psychischen Erkrankung, kann medizinisches Cannabis hilfreich sein. Aktuell beschäftigt sich die Forschung vermehrt mit dem Cannabinoid Cannabidiol (CBD) aus der Hanf-Pflanze. Einer neuen Untersuchung zufolge soll CBD dazu beitragen können, dass Knochenbrüche besser heilen. Für die Behandlung von Osteoporose könnte dies zukünftig möglicherweise von Bedeutung sein.

Was ist Osteoporose?

Bis etwa zum 40. Lebensjahr findet im Skelett ein ständiger Aufbau und Abbau von Knochen statt, bis eine maximale Knochenmasse erreicht ist, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Jedoch nimmt sie etwa ab dem 40. Lebensjahr jedes Jahr bis zu einem Prozent ab.

Die Osteoporose (Knochenschwund) ist eine chronische Erkrankung, bei der die Knochenmasse kontinuierlich aufgrund des gestörten Knochenstoffwechsels abnimmt. Infolge dessen wird das Skelett porös und instabil. Hierdurch erhöht sich automatisch das Risiko für Knochenbrüche.

Unterschieden wird bei der Osteoporose zwischen den folgenden Formen:

  • Primäre Osteoporose: Rund 95 Prozent aller Osteoporose-Patienten sind von einer primären Erkrankung betroffen. Unterteilt wird die primäre Osteoporose in den Typ 1 bzw. die postmenopausale Osteoporose, die in den Wechseljahren (Klimakterium) beginnt. Der Typ 2 bzw. die Altersosteoporose entsteht ab dem 70. Lebensjahr.
  • Sekundäre Osteoporose: Die sekundäre Osteoporose entwickelt sich als Folge von verschiedenen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes mellitus, Rheuma oder Schilddrüsenfunktion. Auch ein langjähriger Alkohol- und/oder Nikotinkonsum sowie die langfristige Medikamenteneinnahme (z. B. Kortison) kann eine sekundäre Osteoporose auslösen.

Unterschiede zwischen Osteoporose und Arthrose

Obwohl die Osteoporose und die Arthrose unterschiedliche Erkrankungen sind, können sie dennoch zusammenhängen. So kann die Arthrose (Gelenkverschleiß) die Wirbelsäule betreffen, während die Osteoporose aufgrund des Abbaus der Knochendichte, die Anfälligkeit für Knochenbrüche erhöht. Der Knochenschwund kann zur Arthritis (Gelenkentzündung) führen. Diese kann wiederum eine Arthrose nach sich ziehen. Ebenso kann die Arthrose eine Osteoporose durch bestimmte Medikamente auslösen.

Osteoporose Symptome und Diagnose

In der Regel verursacht der Knochenschwund zunächst keine Symptome. Nimmt die Knochenmasse immer weiter ab, kommt es zu osteoporotischen Veränderungen am Skelett und es treten – scheinbar ohne eine erkennbare Ursache – Knochenbrüche auf (Spontanfrakturen). Eine manifeste Osteoporose liegt vor, wenn es bereits zu mehreren Knochenbrüchen gekommen ist.

Ein Knochenbruch ist schmerzhaft und kann mit erheblichen Bewegungseinschränkungen einhergehen. Wenn lange Röhrenknochen brechen, wie beispielsweise beim Oberschenkelhalsbrauch, können Patienten auf dem betroffenen Bein nicht mehr laufen.

Allerdings brechen bei der Osteoporose oftmals die Wirbelkörper. Solch ein Wirbelbruch verursacht starke Schmerzen, jedoch nehmen Betroffenen häufig an, es handele es eher um einen Hexenschuss oder einen Ischias-Schmerz. Auch Ärzte erkennen oftmals nicht sofort eine Wirbelkörperfraktur, sondern deuten die Beschwerden als starke Rückenschmerzen.

Bei einer langjährig bestehenden Osteoporose können Wirbelkörperbrüche folgende Symptome verursachen:

  • Ausbildung eines Rundrückens
  • Krümmung der Lendenwirbelsäule nach vorne
  • Körpergrößenverlust von mehreren Zentimetern

Im schlimmsten Fall kommen die unteren Rippen durch die osteoporotischen Veränderungen in Kontakt zum Beckenkamm, was zu weiteren starken Schmerzen führt. Viele Betroffene nehmen außerdem eine Schonhaltung ein, weshalb schmerzhafte Muskelverspannungen auftreten.

Bei der Osteoporose-Diagnose erfolgt eine Knochendichtemessung (Osteodensitometrie). Mithilfe der DXA-Osteodensitometrie (Dual-X-Ray-Absorptiometrie) lässt sich die Dichte der Knochenmineralien messen, die bei Knochenschwund vermindert ist.

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei. Um den Verdacht auf Knochenschwund zu bestätigen, wird in der Regel noch eine quantitative Ultraschallmessung durchgeführt, wobei diese Untersuchungsmethode nicht so genaue Ergebnisse liefert wie die DXA-Osteodensitometrie.

Die Knochendichtemessung wird bei einem Facharzt für Osteoporose bzw. einem Orthopäden durchgeführt. Ein bestimmbarer Wert im Knochen ist die Bone Mineral Density (BMD) bzw. der mineralische Gehalt der Knochensubstanz.

Dieser Messwert wird auch als „Osteoporose-T-Score“ bezeichnet. Bei der Berechnung wird der mittlere Knochendichtewert eines gesunden Patienten mit dem Osteoporose-T-Score des Osteoporose-Patienten verglichen. Die folgenden Osteoporose-T-Scores werden dann wie folgt definiert:

  • Osteoporose-T-Score zwischen – 1.0 bis – 2.5 = niedrige Knochenmasse (Vorstadium)
  • Osteoporose-T-Score kleiner als – 2.5 = Osteoporose ohne Frakturen
  • Osteoporose-T-Score kleiner als – 2.5 mit Knochenbrüchen (ohne auslösendes Ereignis) = manifeste Osteoporose

Osteoporose Therapie und Behandlung

Um Knochenbrüche zu verhindern, wird im Rahmen der Osteoporose-Therapie der Knochenstoffwechsel beeinflusst. Sollte es bereits zu Knochenbrüchen gekommen sein, müssen diese entsprechend versorgt und die Schmerzen gelindert werden. Generell setzt sich die Knochenschwund-Therapie aus den folgenden Maßnahmen zusammen:

  • Calciumzufuhr: Eine calciumreiche Ernährung kann das Risiko für Knochenbrüche senken. Calcium ist vor allem für den Knochenaufbau und die -stabilität wichtig. Empfohlen werden 1.000 bis 1.500 Milligramm Calcium täglich. Häufig kommen auch Calciumpräparate zum Einsatz, da die Calciumaufnahme durch eine entsprechende Ernährung nicht ausreichend ist.
  • Vitamin-D-Zufuhr: Vitamin D lagert das Calcium in den Knochen ein, weshalb auch auf eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr zu achten ist. Über die Ernährung wird diese Zufuhr nicht ausreichen, weshalb Ärzte Vitamin-D-haltige Präparate verordnen.

Des Weiteren müssen Osteoporose-Patienten auf ihr Gewicht achten. Ein Untergewicht (BMI unter 20) kann die Osteoporose begünstigen.

Bisphosphonate – Medikamente gegen Osteoporose

Häufig werden im Rahmen der Therapie auch Medikamente gegen Osteoporose verschrieben, und zwar die sogenannten Bisphosphonate. Allerdings stehen diese Mittel gegen Osteoporose unter dem Verdacht, den Knochen mehr zu schaden als zu helfen.

Die negativen Effekte der Bisphosphonate beschreibt eine Studie aus dem Jahr 2011, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Insgesamt nahmen 12700 Frauen an dieser Studie teil, die 55 Jahre und älter waren und.

59 der Probandinnen erlitten Ermüdungsbrüche, die sich von Knochenbrüchen infolge einer Osteoporose unterscheiden. 78 Prozent der Studienteilnehmerinnen nahmen Bisphosphonate ein. Im Ergebnis heißt es, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen den Knochenbrüchen und den Bisphosphonaten bestätigt werden kann.

Darüber hinaus werden Mittel gegen Osteoporose mit weiteren Nebenwirkungen in Verbindung gebracht, wenn sie intravenös verabreicht werden. Gesprochen wird hier von einer sogenannten Osteonekrose. Das Knochengewebe stirbt infolge einer Nekrose aufgrund einer mangelnden Nähr- und Sauerstoffversorgung ab, was mit enormen Schmerzen einhergeht. Auf die Gefahr einer solchen Osteonekrose weisen die Forscher des Thomas Jefferson University Hospital in Philadelphia hin.

Mediziner raten in der Regel ihren Patienten, die Bisphosphonate seit vier oder fünf Jahren einnehmen, eine dreijährige Medikamentenpause einzulegen. Mit negativen Änderungen an der Knochendichte sei hier nicht zu rechnen.

Auch die Forscher der University of Oxford raten dazu, denn von Bisphosphonaten könne eine erhöhte Krebsgefahr ausgehen. So sollen die Medikamente, wenn sie über fünf Jahre eingenommen werden, das Risiko für Speiseröhrenkrebs verdoppeln.

Trotz dieser möglichen schweren Nebenwirkungen muss aber auch gesagt werden, dass bei vielen Osteoporose-Patienten, die Bisphosphonate einnehmen, die Vorteile dieser Medikamente deren mögliche Nachteile überwiegen.

Osteoporose Krankheitsverlauf

Die Osteoporose schreitet ohne eine entsprechende Behandlung immer weiter voran. Mit der richtigen Therapie kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamt und Komplikationen verhindert werden. Eine Osteoporose-Heilung ist jedoch nicht möglich.

Zusammenhänge zwischen der Knochengesundheit und Cannabis

Bereits im Jahr 2010 konnten Forscher der University of Edinburgh nachweisen, dass das körpereigene Endocannabinoidsystem bei der Regulierung von zahlreichen physiologischen Prozessen eine wichtige Rolle spielt. Auch in den Knochenstoffwechsel scheint das Endocannabinoid verwickelt zu sein.

Körpereigene Cannabinoide wie Anandamid sowie die Cannabinoide aus der Hanf-Pflanze wie Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) docken an die Cannabinoidrezeptoren CB1 und CB2 im Körper und scheinen die zelluläre Funktion durch verschiedene Signalwege zu regulieren. Zwar werden körpereigene Endocannabinoide im Knochen produziert, die genauen Mechanismen sind jedoch noch ungeklärt.

Die Forscher der University of Jerusalem fanden ein Jahr später heraus, dass körpereigene Endocannabinoide und Endocannabinoide-ähnliche Verbindungen langkettige Fettsäureamiden (FFAs) enthalten, die wiederum potentielle Effekte auf die knochenbildenden Zellen (Osteoblasten) und knochenresorbierenden Zellen (Osteklasten) ausüben.

Im menschlichen Skelett aktivieren diese FAAs die CB1- und CB2-Rezeptoren sowie weitere Rezeptoren. Die FAAs werden durch das Enzym Fettsäureamid-Hydrolase (FAAH) abgebaut. Die Forscher nehmen an, dass CBD diese Wirkung hemmen kann und somit zur Knochenbildung beitragen kann.

Das Endocannabinoidsystem als wichtiger Ansatzpunkt für die Osteoporose-Behandlung

Forscher der University of Edinburgh präsentierten im Jahr 2009 die Ergebnisse ihrer Studie. Hierin heißt es, dass der Cannabinoidrezeptor CB1 vermutlich vor einem altersbedingten Knochenschwund schützen kann. An Mäusen, die nicht mit einem CB1-Rezeptor im Körper ausgestattet sind, stellten die Forscher fest, dass diese kräftige Knochen besaßen, jedoch weiterhin unter Knochenschwund litten.

Nachdem die Knochendichte der Mäuse untersucht wurde, kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass im Inneren der Knochen Fettablagerungen zu finden waren. Sie zogen den Schluss daraus, dass der CB1-Rezeptor die eingelagerte Fettmenge im Knochen als auch die Knochenbildung bzw. die Neubildung von Knochenzellen steuert.

Noch im gleichen Jahr analysierten Forscher von der Hebräischen Universität die Funktion der Cannabinoide bei der Umkehrung eines Knochenverlustes. Es konnte eine Verbindung zwischen der Knochendichte und den CB2-Rezeptoren gefunden werden. Die Versuchsmäuse mit mutierten CB2-Rezeptoren wiesen eine deutlich geringere Knochendichte auf als Versuchsmäuse ohne diese Rezeptoren.

Weiter führten die Forscher aus, dass die CB2-Rezeptoren vermutlich mit der Knochen-Remodellierung im Zusammenhang stehen und das Skelett so vor einer altersbedingten Osteoporose schützt. Interessant ist außerdem, dass die Veränderung des CNR2-Gens, das die CB2-Rezeptoren kodiert, wahrscheinlich für die Osteoporose in den Wechseljahren verantwortlich sein könnte.

Studie zeigt überraschende Ergebnisse: Kann CBD einen Knochenbruch schneller heilen?

Der Körper reagiert bei einem Knochenbruch ähnlich wie bei Verletzungen von weichen Gewebeteilen. Dabei erfolgt die Knochenheilung normalerweise in den folgenden Schritten:

Die Knochenenden wachsen durch neugebildetes Knochengewebe (Kallus) zusammen. Gebildet wird dieses Knochengewebe durch die Aktivierung der Osteoblasten (Zellen, die beim Knochenumbau für die Bildung von Knochengewebe verantwortlich sind) in der inneren Knochenhaut. Meist bildet sich dann in der Markhöhle des Röhrenknochens ein innerer Knochenkallus.

Das bedeutet, dass die beiden Knochenenden durch das neu gebildete Gewebe wieder zusammenwachsen. Ab ca. der achten Woche wird dieses Gewebe wieder durch Osteklasten (Zellen, die sich durch Fusionen von Vorläuferzellen aus dem Knochenmark bilden) abgebaut und durch das aus den sogenannten Trajektorien (Druck- und Zugbelastungslinien des Knochens) gebildete Knochengewebe ersetzt (Remodeling). Einfach ausgedrückt: Der vormals gebrochene Knochen erhält in der Schlussphase eine natürliche Form zurück.

Die Studie aus dem Jahr 2015, die an der Hebrew University und Tel Aviv University durchgeführt wurde, erregte weltweit Aufmerksamkeit. Die Forscher injizierten einer Gruppe Ratten mit Oberschenkelbruch das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) und einer weiteren Gruppe eine Mischung aus CBD und THC.

Das Ergebnis war selbst für die Forscher überraschend. So konnte bei den Ratten, die reines CBD erhielten, festgestellt werden, dass die Knochen innerhalb von acht Wochen geheilt waren. Außerdem hatten sich die Knochen soweit regeneriert, dass sie wesentlich stabiler waren als zuvor.

Bei der anderen Gruppe, die CBD und THC bekamen, konnte dieser Heilungsprozess nicht beobachtet werden. Die Forscher gehen davon aus, dass auch das Skelett Cannabinoidrezeptoren besitzt und auf die Cannabinoide aus der Cannabispflanze, insbesondere auf das CBD, reagiert. Infolge dieser „Reaktion“ wird die Bildung von neuem Knochengewebe angeregt und die Verbindung der Knochen gestärkt.

Resümee: Kann medizinisches Cannabis eine Alternative bei der Osteoporose-Therapie darstellen?

Die bisherigen Studien können nachweisen, dass die Cannabinoide aus der Cannabispflanze vermutlich dabei helfen können, die Knochengesundheit zu erhalten und das Risiko für Knochenbrüche zu senken. Dennoch sind weitere Forschungsarbeiten und vor allem Untersuchungen in klinischen Studien dringend notwendig, um die Cannabis-Wirkung, insbesondere die Cannabidiol-Wirkung, als auch das Endocannabinoidsystem besser verstehen zu können, um hieraus wertvolle Schlüsse ziehen zu können und ggf. geeignete Behandlungsmethoden bei einer Osteoporose-Erkrankung zu entwickeln.

Quellen:

Deutsches Ärzteblatt, Hadji, Peyman et al., 2013, „Epidemiologie der Osteoporose –Bone Evaluation Study

The New England Journal of Medicine, Aspenberg, M.D., Ph. D., Jörg Schlicher, M.D. et al., 2011, “Bisphosphonate Use and Atypical Fractures of the Femoral Shaft

Department of Pharmacy, Thomas Jefferson University Hospital, Philadelphia, Pennsylvania, USA, King AE1, Umland EM., 2008, “Osteonecrosis of the jaw in patients receiving intravenous or oral bisphosphonates

Cancer Epidemiology Unit, University of Oxford, Oxford OX3 7LF, UK, Green J1 et al., 2010, “Oral bisphosphonates and risk of cancer of oesophagus, stomach, and colorectum: case-control analysis within a UK primary care cohort

Bone Laboratory, Hebrew University of Jerusalem, Jerusalem, Israel, Kogan NM1 et al., 2015, “Cannabidiol, a Major Non-Psychotropic Cannabis Constituent Enhances Fracture Healing and Stimulates Lysyl Hydroxylase Activity in Osteoblasts

Molecular Medicine Centre, Western General Hospital, University of Edinburgh, Scotland, UK, Idris AI1 et al., 2010, “Cannabinoids and bone: friend or foe?”

Bone Laboratory, Hebrew University of Jerusalem, Jerusalem, Israel, Department of Anatomy and Anthropology, Sackler Faculty of Medicine, Tel Aviv University, Tel Aviv, Israel, Kogan NM1 et al., 2015, “Cannabidiol, a Major Non-Psychotropic Cannabis Constituent Enhances Fracture Healing and Stimulates Lysyl Hydroxylase Activity in Osteoblasts

Bone Laboratory, the Hebrew University of Jerusalem, Jerusalem, Israel, Itai Bab et al., 2011, “Skeletal lipidomics: regulation of bone metabolism by fatty acid amide family

Rheumatic Diseases Unit, Molecular Medicine Centre, Institute of Genetics and Molecular Medicine, University of Edinburgh, Edinburgh, UK, Idris AI1 et al., 2009, “Cannabinoid receptor type 1 protects against age-related osteoporosis by regulating osteoblast and adipocyte differentiation in marrow stromal cells

Bone Laboratory, the Hebrew University of Jerusalem, Jerusalem, Israel, Bab I1 et al., 2009, “Cannabinoids and the skeleton: from marijuana to reversal of bone loss

Ähnliche Artikel