Celebritys steigen ins Cannabis-Geschäft ein

Autor: Leafly Redaktion

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Das Geschäft mit dem Hanfgewächs boomt. Inzwischen ist es zu einem gewinnbringenden Geschäftszweig geworden, das kontinuierlich weitere Investoren anzieht.

Celebritys steigen ins Cannabis-Geschäft ein

Wie Leafly.de bereits berichtete, gibt es vor allem in Los Angeles immer mehr Hollywood-Stars, die sich öffentlich für Cannabis als Medizin und Lifestyle-Produkt aussprechen. Doch nicht nur das: Immer mehr springen sogar ganz auf den Zug auf und bauen sich ihre eigene Marke auf, um ins Cannabis-Geschäft einzusteigen.

Prominentes Beispiel ist Tommy Chong vom Comedy-Duo Cheech und Chong, der seine eigene Cannabis-Marke hat – Chong’s Choice.
„Ich bin wahrscheinlich der bekannteste Kiffer-Kopf der Welt“, sagte Chong über sich selbst gegenüber CNNMoney. Seine Marihuana-Marke ist in sechs US-Bundesstaaten erhältlich: In Arizona, wo pharmazeutisches Cannabis legal ist, und in Colorado, Kalifornien, Nevada, Oregon sowie in Washington.

Das Cannabis-Geschäft ist lukrativ

Vor allem Prominente mit einem Markenwiedererkennungswert, so wie Chong ihn hat, haben ein besonderes Interesse daran, in diesen Markt einzusteigen. Im Vorjahr machte der Cannabismarkt einen Umsatz von acht Milliarden US-Dollar, Angaben von New Frontier Data zufolge. Sie schätzen außerdem den Anstieg auf 23 Milliarden bis 2020. Zudem wird Kanada voraussichtlich im kommenden Sommer Cannabis für den Freizeit-Konsum legalisieren.

„Die Legalisierung hat die Türen für das Promi-Branding geöffnet“, so Steve Bloom, ehemaliger Redakteur bei der High Times, der eine Website namens Celebstoner.com betreibt. „Es ist nicht verwunderlich, dass alle möglichen Prominente mit an Bord springen.“

In Amerika ist Freizeit-Marihuana in neun Staaten sowie in Washington D.C. legal. Pharmazeutisches Cannabis hingegen ist in 30 Staaten legal, aber immer noch von der Bundesregierung verboten.

Viele Prominente Beispiele

Chong, der die Lizenz an seinen Namen an Züchter vergab, reiht sich so in die Liste von Prominenten ein, die die Legalisierung unterstützen und ihre Namen an die Branche gebunden haben. Unter ihnen sind auch Willie Nelson, der „Willies Reserve“ seinen Namen verleiht, und Calvin „Snoop Dogg“ Broadus, der „Blätter von Snoop“ vertreibt.

Das Anwesen des verstorbenen Bob Marley, einschließlich seiner Witwe Rita und seiner elf Kinder, gehören zu den prominentesten Akteuren in der Marihuana-Industrie. Ihre Firma, Marley Natural, umfasst Marken-Marihuana, Körperpflegeprodukte und Rauchaccessoires. Marley Natural wird von der in Seattle ansässigen Investmentfirma Privateer Holdings unterstützt, die 200 Millionen Dollar gesammelt hat und die Expansion von Marley Naturals nach Kanada finanziert.

„Bob Marley ist enger an das Produkt gebunden als jeder andere, den wir uns vorstellen können“, sagte Brendan Kennedy, CEO von Privateer Holdings. „An manchen Orten sagen die Leute sogar: „Lass uns einen Bob Marley rauchen.“

Auch Whoopi Goldberg, Aston Kutcher und viele andere sind in das Cannabisgeschäft mit eigenen Brands oder Beteiligungen eingestiegen. Leafly.de berichtete. Wir können für Deutschland, Österreich und die Schweiz nur hoffen, dass sich viele Schauspieler und Promikollegen ebenfalls trauen und so Cannabis aus der Schmuddelecke herausholen. Unsere Leafly.de Botschafterin Eva Imhof ist ein Leuchtturm in dieser Sache.

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