Creso eröffnet Forschungszentrum in Kanada

Autor: Alexandra Latour

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Das kanadische Unternehmen Creso Pharma entwickelt Therapeutika, Nutrazeutika sowie Lifestyle-Produkte auf Cannabis- und Hanfbasis. Verkauft werden die Produkte in die ganze Welt. Mithilfe des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Nova Scotia (Kanada) will das Unternehmen den wachsenden Bedarf nach Cannabis- und Hanf-Produkten in Pharmaqualität decken.

Creso eröffnet Forschungszentrum in Kanada

In einer Pressemitteilung gab Creso bekannt, dass man sich darüber freue, das erste weltweite spezifische Forschungs- und Entwicklungszentrum im Bereich Cannabis errichtet zu haben. Dabei soll der Fokus auf der Entwicklung von Cannabisextrakten und weiteren Inhaltsstoffen liegen, die in Kombination effektiv sein sollen. Um dies zu gewährleisten, unterhält das Unternehmen enge Beziehung mit verschiedenen Universitäten in Kanada, Israel, Kolumbien und der Schweiz. Auch mit den Univerisäten in Bogotá und Medellín finden aktuell Gespräche in Bezug auf eine lokale operative Tätigkeit sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten statt.

„Zum ersten Mal beobachten wir, wie ein Unternehmen internationales Know-how im Bereich Cannabis für medizinische und Nahrungsergänzungsmittel Zwecke global angeht. Das ist eine faszinierende Initiative. Dies ist ein großartiges Beispiel für konsolidierte internationale universitäre Forschungsarbeit, die unmittelbar in der Praxis angewandt wird”, erklärte Prof. Dr. Felix Gutzwiller, vormals Direktor des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich.

Creso genießt Wettbewerbsvorteile

Da das kanadische Unternehmen in den vorgenannten Ländern präsent ist, hat es einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.

„Creso hat den bedeutenden Wettbewerbsvorteil, dass das Unternehmen in jenen Ländern präsent ist, die im Bereich medizinisches Cannabis wissenschaftlich und praktisch führend sind, nämlich Kanada, Israel und Kolumbien. Dies bringt für die Patienten erhebliche Vorteile und verbesserte gesundheitliche Ergebnisse mit sich, da die therapeutischen Ansätze mit medizinischem Cannabis präziser sind”, führte der Chairman des Unternehmens namens Boaz Wachtel aus.

COO John Griese fügte hinzu, dass die Nachfrage nach vertrauenswürdigen Cannabisprodukten groß sei. Das habe auch die Markteinführung von cannaQIX10 und cannaQIX 50 gezeigt.

Produktion von Cannabis-Produkten in bester Qualität

„In unserem Forschungszentrum werden wir hochwertige, zweckmäßig gestaltete und laborgetestete Produkte entwickeln. Diese können dann für bestimmte Anwendungsbereiche, zum Beispiel Schlafstörungen, Schmerzen oder Ängste, eingesetzt werden. Die Produkte werden mit attraktiven Terpenprofilen angereichert, die die Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden erhöhen“, führte Dr. Miri Halperin Wernli, Mitbegründerin und CEO von Creso aus.

Weiter heißt es, dass das Unternehmen bestrebt sei, bei der Einführung von Standards für die Cannabis-Branche eine aktive Rolle zu übernehmen. Darüber hinaus heißt es, dass man sichere und zuverlässige Produkte herstellen wolle, die über jede Erwartung hinausgehen.

Mit dem Global Research, Development & Refinement Centre machen wir einen großen Schritt in Richtung auf diese Vision”, so Dr. Miri Halperin Wernli.

Kommt Creso auch nach Deutschland?

Es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis Creso seine Fühler auch nach Deutschland ausstreckt. Denn zahlreiche weitere kanadische Unternehmen planen bereits jetzt große Investitionen in Deutschland (Leafly berichtete).

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