Evas Erfahrungen: Mein Mann, mein CBD-Öl und ich…

Autor: Eva Imhof

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Seit circa zwei Monaten nehme ich regelmäßig CBD-Öl gegen Kopfschmerzen und zur Migränetherapie. Als ich kürzlich mein CBD-Öl zu Hause vergessen hatte, wollte ich „mal eben schnell“ in der Apotheke ein Neues holen: „Äh, was suchen Sie da für ein Öl?“ Nach der dritten Apotheke und unwissenden Blicken habe ich aufgegeben. Dafür kann ich Ihnen von einer erstaunlichen Erfahrung mit meinem Mann und meinem CBD-Öl berichten...

Evas Erfahrungen: Mein Mann, mein CBD-Öl und ich…

Wir sind zu Besuch bei meiner Mutter im Odenwald. Mein Mann Peter sitzt im gut bürgerlich eingerichteten Wohnzimmer. Auf ihm turnt eine unserer Töchter herum, gluckst lachend und zieht ihm aus Spaß die Ohren lang.

„Boah, ich hab Kopfweh. Haste mal ne Ibu?“ raunt er mir zu, während er sich aus den Fängen unseres Töchterchens zu befreien versucht.
„Ja, habe ich. Aber willst Du nicht mal mein CBD-Öl probieren?“ antworte ich und gleichzeitig fällt mir ein, dass ich ihm das noch nie schmackhaft gemacht habe.

Schmunzelnd muss ich daran denken, dass er mein erstes CBD-Fläschchen, was ich in der Küche gleich neben der Kaffeemaschine hatte stehen lassen, einfach mal in den Müll warf, weil er dachte, es seien veraltete Anti-Blähungstropfen für Säuglinge. Nun ist mein Mann sehr ordentlich und ich habe leider die Züge eines Messies. Eine explosionsgefährdete Kombination!

Ich bin nicht nur sehr unordentlich, sondern verteile auch gerne sämtliche meiner Klamotten, Unterlagen und Sonstiges im ganzen Haus. Und da mein Mann in seinem Aufräumwahn gerne einfach Sachen wegwirft, erinnere ich mich noch sehr gut an den Moment, als ich mein CBD-Öl aus der Mülltonne fischte. Unfassbar! So ein Fläschchen kostet mehr als 30 Euro und es war nigelnagelneu! Ich werde den Moment nie vergessen, wie ich in unsere Familienmülltonne eintauchte und das kleine Fläschchen mit dem dunkelgrünen Aufdruck zwischen Kaffeesatz und Kuchenresten entdeckte.

Am Ende konnten wir über diese Szene unserer Ehe herzlich lachen und nun bin ich natürlich gespannt, ob das CBD-Öl bei ihm eine ähnlich positive Wirkung hat wie bei mir.

Ich bin inzwischen nahezu tablettenfrei. Besonders bei leichten Spannungskopfschmerzen oder Nervosität hilft mir das 5-prozentige CBD-Öl bestens. Und ich träufle mir übrigens die Tropfen einfach direkt auf die Zunge. Üblicherweise wird dazu geraten, es in den Joghurt oder zum Beispiel in einen Smoothie zu rühren. Aber ehrlich gesagt ist mir das zu umständlich. Also schaue ich, dass ungefähr 5 Tropfen in der Pipette sind bzw. die Pipette zur Hälfte aufgezogen ist und dann ab damit auf die Zunge!

Da mein Mann gerade so praktisch auf dem Sofa saß, handhabte ich es bei ihm genauso und sagte einfach: „Mund auf!“
Und ich wünschte Sie hätten sein Gesicht gesehen! Es sah so aus, als würden die Augäpfel gleich herausspringen.

Halb lachend, halb angewidert presst er heraus: „Bah! Was ist das denn?! Das ist ja ekelhaft!“

Amüsiert fangen wir alle an zu lachen, inklusive meiner 81-jährigen Mutter, die plötzlich ganz interessiert fragte: „Was ist denn das für ein Öl?“

So einfach wie möglich versuchte ich zu antworten und ließ dabei Begriffe wie „Cannabis“ (dann fängt sie bestimmt irgendeine Diskussion zum Thema Kiffen an) oder „Cannabinoid“ einfach weg. Außerdem fange ich auch erst gar nicht damit an zu erklären, dass CBD als Cannabinoid im Gegensatz zum THC keinerlei rauschhafte Wirkung hat.

Ich sage einfach: „Mama, das ist total krass! Das ist aus Hanf und Natur pur und seitdem ich das nehme, habe ich meine Migräne viel besser im Griff und nehme kaum noch Tabletten!“

Verblüfft und beeindruckt antwortete sie nur: „Ach was!? Das ist doch nicht zu glauben!“

Probieren will sie aber lieber nicht.

Und ganz ehrlich: Ich hätte mich auch nicht daran gewagt, wenn ich nicht hier für Leafly.de meinen Selbstversuch mit CBD-Öl zur Migränetherapie gestartet hätte. Von Haus aus bin ich nämlich eher eine „Tabletten-Uschi“.

Und ich hätte nie geglaubt, dass „so ein paar Tropfen“ so eine positive Wirkung haben können. Übrigens finde ich den Geschmack alles andere als ekelhaft. Nach meinem Empfinden schmeckt es einfach etwas strenger als Leinöl.

Und ich bin überaus dankbar, dass ich nun mehr und mehr auf dem „Naturtrip“ bin. Und somit sage ich DANKE Leafly.de, dass ihr mir diesen Weg gezeigt habt! Und ich singe lautstark „Happy Birthday“, denn Leafly.de wurde gerade ein Jahr alt! Es gibt nach wie vor noch viel Aufklärungsarbeit zum Thema „Cannabis als Medizin“ zu leisten – wir bleiben für Sie dran!

Eure Eva Imhof

P.S.: Zwei Stunden nachdem ich meinem Mann das CBD-Öl verabreicht hatte, fragte ich dann doch mal nach: „Sag mal, hast du eigentlich noch Kopfschmerzen?“ Und die Antwort lautet: „Nö! Super, das Zeug!“

 

 

Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

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