GCAC und University of British Columbia starten Cannabisstudie

Autor: Alexandra Latour

Verõffentlicht am: 4. April 2018

Geändert am: 9. April 2018

GCAC, ein Entwickler von Datentechnologielösungen für die Cannabisbranche, beteiligt sich an einer medizinischen Cannabisstudie, die an der University of British Columbia in Vancouver unter der Leitung von Prof. Dr. Alasdair Barr durchgeführt wird.

GCAC und University of British Columbia starten Cannabisstudie

Die Global Cannabis Applications Corp. (GCAC) hat jetzt bekannt gegeben, dass sie sich an einer Cannabisstudie der University of British Columbia (UBC) beteiligen wird, die sich mit der Cannabis-Wirkung auf die geistige Gesundheit beschäftigt. Studienleiter ist Prof. Dr. Alasdair Barr.

Cannabispatienten nutzen Medizinalhanf vorwiegend wegen der psychologischen Wirkung

In Vancouver sollen halbstrukturierte klinische Befragungen an Personen durchgeführt werden, die unter psychischen Beschwerden leiden und diese im Rahmen einer Eigenmedikation mit pharmazeutischem Cannabis behandeln. So wollen die Forscher zum einem genauere Informationen über Cannabispatienten einholen und zum anderen Informationen über die Verwendung spezieller Cannabissorten und über die Häufigkeit der Anwendung sammeln. Eine wichtige Rolle spielen hier auch die Beschwerden und Symptome, die mit Medizinalhanf behandelt werden. Der Großteil der Cannabispatienten verwendet Cannabis vor allem wegen seiner positiven psychologischen Wirkung bei Schmerzen, Schlaflosigkeit, Angstzuständen und Depressionen.

Prof. Dr. Barr von der University of British Columbia (UBC) erklärte: „Ich bin glücklich, dass uns Global Cannabis bei unseren Bemühungen unterstützt, mehr Informationen zu Therapieformen zu sammeln, die sich besser für die Behandlung psychischer Probleme eignen.“

Häufige psychische Erkrankungen in Kanada

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Kanada ist irgendwann in ihrem Leben von einer psychischen Erkrankung betroffen. In der Schulmedizin werden diese Erkrankungen mit Medikamenten behandelt, die teils erhebliche unerwünschte Nebenwirkungen haben können. Aus diesem Grund sehen sich viele Patienten nach Alternativen zu Psychopharmaka um und entdecken Cannabis als Medizin, das ihnen hilft.

Obwohl viele Forschungs- und Studienergebnisse die Vorteile von Medizinalhanf belegen, ist noch immer unklar, welche Rolle Cannabis genau bei psychischen Erkrankungen spielt. Neben epidemiologischen Studien sind vor allem genauere Untersuchungen erforderlich.

Der CEO Brad Moore von GCAC erklärte: „Wir fühlen uns geehrt, Dr. Barr bei seiner unglaublich wichtigen Forschungsarbeit zur Wirkung von medizinischem Cannabis auf die geistige Gesundheit zu unterstützen. Die Ergebnisse dieser bedeutenden Informationen werden bessere Einblicke in den Nutzen von medizinischem Cannabis liefern und das Datenmaterial der Technologieplattform Citizen Green sowie das von GCAC entwickelte Pain to Strain-Modell bereichern.“

Über Global Cannabis Applications Corp. (GCAC)

Das Unternehmen GCAC hat sich auf die Planung, Entwicklung, Vermarktung sowie den Erwerb innovativer Datentechnologien für die Cannabisbranche spezialisiert. Bei der Plattform Citizen Green handelt es sich um eine End-to-End-Lösung für Daten zu Medizinalhanf zwischen Patienten und Regulierungsbehörden.

Über Prof. Dr. Alasdair Barr

Im Rahmen seiner Forschung auf die geistige Gesundheit sowie das Suchtverhalten von Menschen beschäftigt sich Dr. Barr auch aktiv mit der Umsetzung von klinischen und präklinischen Forschungsprogrammen. Mehr als 150 Fachbeiträge hat Alasdair bereits veröffentlicht. Außerdem ist er in der Cannabisforschung tätig und unterstützt als wissenschaftlicher Berater auch Unternehmen der Cannabisbranche.

 

Quellen:

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