Medizinisches Cannabis bei Multiple Sklerose

Autor: Alexandra Latour

Verõffentlicht am: 19. Oktober 2017

Geändert am: 21. Juni 2018

Die Multiple Sklerose (MS) ist nach der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Meist tritt die Erkrankung zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Der Krankheitsverlauf ist schubförmig und die Symptome vielfältig. Heilbar ist die Autoimmunerkrankung nicht. Auch medizinisches Cannabis kann MS nicht aufhalten oder gar heilen. Jedoch hat sich Cannabis bei der Linderung vieler MS-Symptome als effektiv erwiesen.

Medizinisches Cannabis bei Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose (Polysklerose) gehört zu den Autoimmunerkrankungen. Infolge von entzündlichen Vorgängen in Gehirn und Rückenmark werden Teile der Nervenfasern zerstört. Abwehrzellen, deren Aufgabe es eigentlich ist, fremde Stoffe oder Erreger anzugreifen, schädigen das körpereigene Gewebe. Dementsprechend handelt es sich bei einer Multiplen Sklerose um eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Laut dem Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V. leiden in Deutschland rund 130.000 Menschen an Multipler Sklerose (MS). Dabei sind ungefähr 70 Prozent der MS-Patienten Frauen.

Was ist Multiple Sklerose und was passiert im Körper?

Die im Rahmen der Multiplen Sklerose auftretenden entzündlichen Vorgänge in Gehirn und Rückenmark zerstören die Myelinscheiden (Markscheiden) sowie die Oligodendrozyten der Nervenfasern, die normalerweise Reize und Befehle von den Zellen im Gehirn an die unterschiedlichen Körperregionen weiterleiten und umgekehrt. Dabei handelt es sich bei den Markscheiden um die Fortsätze der Oligodendrozyten, die wiederum aus Eiweißen und Fetten bestehen. Diese Zellen umhüllen außerdem die Nervenfasern.

Im Frühstadium der Multiplen Sklerose finden sich an den Markscheiden zunächst nur an wenigen Stellen Entzündungen. Zwar können sich diese Entzündungen unter Umständen zurückbilden, in der Regel zerfallen aber die betroffenen Stellen und es bildet sich Narbengewebe bzw. entsteht eine Sklerosierung (Verhärtung des Gewebes).

Die betroffenen Stellen an den Markscheiden (Plaques) können sich über das zentrale Nervensystem ausbreiten und weisen unterschiedliche Größen auf. Sehr häufig treten sie im Hirnstamm, im Kleinhirn, an den Sehnerven sowie den Hintersträngen des Rückenmarks auf. Die Weiterleitung der Erregung ist an diesen Stellen gestört und auch die Nervenfasern sind geschädigt, weshalb eine ungehinderte Impulsweiterleitung zwischen den unterschiedlichen Körper- und Nervenzellen nicht mehr möglich ist. Aus diesem Grund kann die Multiple Sklerose Störungen in der Sensorik (Körperempfindungen) und Motorik (Körperbewegung) verursachen.

Multiple Sklerose und ihre Ursachen

Die Ursache der Multiplen Sklerose ist nicht vollends geklärt. Bewiesen ist zwar, dass die Multiple Sklerose durch entzündliche Vorgänge in Gehirn und Rückenmark entsteht, wie es jedoch dazu kommt, ist unklar. Es wird angenommen, dass folgende Faktoren bei der Multiple-Sklerose-Ursache eine Rolle spielen:

  • Erbfaktoren: Verwandte von MS-Patienten haben ein bis zu 30-fach erhöhtes Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken, wobei die Erkrankung nicht im klassischen Sinn vererbbar ist.
  • Autoimmunprozesse: Bei einer Autoimmunerkrankung wie der Multiplen Sklerose richtet sich das eigene Immunsystem gegen den Körper. Auch dieser Prozess ist nicht vollständig geklärt. Infektionen mit Erregern, die den körpereigenen Strukturen ähneln, gelten als eine mögliche Ursache. Ähnliche Autoimmunerkrankungen sind zum Beispiel rheumatoide Arthritis oder systematischer Lupus erythematodes (SLE).
  • Infektionen: Eine weitere mögliche Ursache wird in bereits ausgeheilten Infektionen gesehen, bei denen sich die Erreger mit den Markscheiden der Nervenfasern ähneln. Infrage kommen hier Chlamydien, Herpesviren oder das Epstein-Barr-Virus.

Multiple Sklerose Symptome: Krankheit mit tausend Gesichtern

Die MS-Symptome sind äußerst vielfältig. Am häufigsten treten die folgenden Symptome auf:

  • Sehstörungen: Betroffene leiden häufig unter Sehstörungen in unterschiedlicher Ausprägung aufgrund entzündeter Sehnerven. Zunächst kommt es zu Augenschmerzen, wenn sich die Augäpfel bei einer Bewegung verstärken. Ebenso kann es sein, dass das Umfeld wie durch einen Neben oder Schleier gesehen wird. Auch das Sehen von Farben kann beeinträchtigt sein. Weitere mögliche Symptome sind Ausfälle im Gesichtsfeld, Doppelbilder und Lichtblitze.
  • Empfindungsstörungen: In der Regel äußern sich bei allen MS-Patienten Symptome in Form von Kribbeln (Ameisenlaufen) oder Taubheitsgefühlen in Armen und Beinen. Möglich sind zudem Spannungsgefühle um die Gelenk- und Hüftregion. Möglich sind auch Schmerzen sowie eine schlechte Temperaturwahrnehmung. Ein typisches Multiple-Sklerose-Symptom ist das Nackenbeugezeichen. Beugt der Betroffene seinen Kopf nach vorne, spürt er einen plötzliche Schlag entlang der gesamten Wirbelsäule.
  • Muskellähmungen: Multiple-Sklerose-Patienten berichten oftmals von schnell ermüdenden, kraftlosen, angespannten und/oder steifen Muskeln. Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen kommen ebenfalls häufig vor.

Neben diesen Symptomen können zahlreiche weitere Beschwerden auftreten, wie zum Beispiel:

  • Gesichtslähmungen (Fazialisparese)
  • Trigeminusneuralgie
  • Geschmacksstörungen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Sprachstörungen
  • Blasenfunktionsstörung
  • Stuhlentleerungsstörung
  • gestörte Schweißabsonderung
  • gestörte Sexualfunktion

Darüber hinaus beeinflusst Multiple Sklerose die Psyche, weshalb Betroffene für depressive Symptome wie Antriebslosigkeit, Schlaflosigkeit und Traurigkeit sowie Stimmungsschwankungen anfällig sind. Nicht selten zeigen Multiple-Sklerose-Patienten auch ein euphorisches Verhalten.

Die Erkrankung verläuft stets in Schüben und es existieren verschiedene Auslöser für einen akuten MS-Schub. Risikofaktoren sind zum Beispiel Stresssituationen, Schwankungen im Hormonhaushalt, Infektionen, bestimmte Impfungen sowie das Immunsystem beeinflussende Medikamente.

Multiple Sklerose Diagnose

Besteht der Verdacht auf eine Multiple Sklerose erfolgen zunächst ein ausführliches Anamnesegespräch sowie eine neurologische Untersuchung, um die Reflexe, Muskelkraft und die Empfindungen zu testen. Zur Sicherung der MS-Diagnose wird auch eine Liquorpunktion (Untersuchung der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit) durchgeführt. Weitere Untersuchungen, wie zum Beispiel eine Elektroenzephalographie (EEG) und eine Magnetresonanztomographie (MRT) sind ebenfalls wichtig. Im MRT können die krankhaft veränderten Entzündungsherde bereits im Frühstadium entdeckt werden.

Multiple Sklerose Diagnose Therapie und Behandlung

Die Heilung von Multipler Sklerose ist bis heute nicht möglich. Das Ziel der MS-Therapie ist es, die entzündlichen Prozesse zu verringern (verlaufsmodifizierende Therapie), einen akuten Schub zu behandeln (Schubtherapie) und die im Rahmen der Erkrankung auftretenden Beschwerden zu lindern (symptomatische Therapie).

Zum Einsatz kommen die sogenannten Immuntherapeutika in der Multiple-Sklerose-Behandlung, also Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen. In der Basistherapie werden Wirkstoffe wie Interferon beta, Dimethylfumarat, Teriflunomid oder Glatirameracetat gegeben, wenn die Erkrankung mild bis mäßig verläuft. Welche Multiple-Sklerose-Medikamente genau verordnet werden, hängt unter anderem davon ab, welche Multiple-Sklerose-Form besteht. Hier ist wie folgt zu unterscheiden:

  • klinisch isoliertes Syndrom (CIS)
  • schubförmig-remittierende MS (RRMS)
  • primär progrediente MS (PPMS)
  • sekundär progrediente MS (SPMS

Obwohl die Basistherapie nachweislich die Häufigkeit und auch die Dauer der MS-Schübe verringern kann, haben die Medikamente teils erhebliche Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Gliederschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Fieber oder Magen-Darm-Beschwerden.

Wenn die Basistherapie nicht anschlägt oder die Multiple Sklerose hochaktiv ist, müssen Immuntherapeutika wie Natalizumab, Daclizumab, Fingolimod oder Alemtuzumab gegeben werden. Diese beinhalten gezielt wirkende Antikörper.

Des Weiteren können bei akuten Schüben hochdosierte Entzündungshemmer (Glukokortikoide) dabei helfen, die Symptome zu lindern. In der Regel werden in solchen Fällen entzündungshemmende Medikamente bzw. Kortison über mehrere Tage direkt in die Venen gespritzt. Nicht in jedem Fall gelingt es, einen akuten Schub mit der Kortison-Therapie zu bekämpfen, vor allem dann nicht, wenn die Symptome wie Lähmungserscheinungen sehr stark sind.

Multiple Sklerose: Alternative Therapie

Der Großteil der alternativen Therapien ist meist wissenschaftlich nicht ausreichend untersucht worden, um verlässliche Aussagen in Bezug auf die Wirksamkeit treffen zu können. Dennoch können alternative Methoden und pflanzliche Medikamente den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Grundsätzlich sollten solche Therapien aber nur in Absprache mit den behandelnden Ärzten durchgeführt werden.

Vielen MS-Patienten hilft vor allem eine Ernährungsumstellung:

  • Ernährungs- und Stoffwechseltherapie: Bei dieser entzündungshemmenden Ernährungsweise erhalten Multiple-Sklerose-Patienten eine an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren (z. B. Hanföl, Leinöl etc.) reiche Diät.
  • Evers-Diät: Hier nehmen Patienten vorwiegend naturbelassene, pflanzliche und rohe Nahrungsmittel wie Früchte, Gemüse, Eier usw. ein. Hingegen wird denaturierte Nahrung vermieden.

Multiple Sklerose Verlauf

Anfangs verläuft Multiple Sklerose in Schüben, jedoch irgendwann chronisch fortschreiten. Generell kann der Krankheitsverlauf nicht vorhergesagt werden, da er von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Ungefähr ein Drittel aller Multiple-Sklerose-Erkrankten lebt im weiteren Krankheitsverlauf ohne eine größere Behinderung. Ein weiteres Drittel ist nur zum Teil im Alltag und Beruf durch neurologische Beschwerden eingeschränkt und bei einem weiteren Drittel geht die Erkrankung mit Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit einher.

Wie wirkt medizinisches Cannabis im Körper eines MS-Erkrankten?

Jeder menschliche Körper ist mit einem körpereigenen Endocannabinoid System ausgestattet, das Teil des Nervensystems ist. Dieses umfasst die Cannabinoidrezeptoren CB1, die sich vorwiegend in den Nervenzellen des Kleinhirns, im Hippocampus, in den Basalganglien sowie im peripheren Nervensystem befinden, und CB2, die hauptsächlich auf den Zellen des Immunsystems liegen und an dem Knochenaufbau- und -abbau (Osteoblasten/Osteoklasten) beteiligt sind.

Bei spastischen Störungen im Rahmen einer Multiplen Sklerose weist das Endocannabinoidsystem gravierende Veränderungen auf. Die körpereigenen Cannabinoide (Endocannabinoide) wie Anandamid, die für die Nervenübertragung eine wichtige Rolle spielen, sind bei Multiple-Sklerose-Erkrankten nur in geringer Anzahl vorhanden. Auch die Cannabispflanze enthält Cannabinoide, die an die Cannabinoid Rezeptoren andocken und so ihre Wirkung entfalten.

Die bekanntesten Cannabinoide sind Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Während THC unter anderem psychoaktiv, schmerzlindernd und muskelentspannend wirkt, ist CBD kein psychoaktives Cannabinoid. Dennoch wird CBD eine schmerzlindernde, entkrampfende, angstlösende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt bzw. konnte dies bereits in vielen Studien nachgewiesen werden.

Medizinisches Cannabis gegen Schmerzen

Ungefähr 70 Prozent aller MS-Erkrankten leiden unter Schmerzen, die infolge der Entzündungen des Nervengewebes auftreten oder aber durch Spasmen und Muskelkrämpfe ausgelöst werden. Inzwischen konnte mit hilfe vieler Studien nachgewiesen werden, dass medizinisches Cannabis gegen Schmerzen wirksam ist. Viele Schwerkranke nutzen bereits Cannabis als Schmerzmittel.

Schon im Jahr 1996 kamen Forscher der University of Arizona zu dem Schluss, dass das Rauchen von Cannabis bei MS die Schmerzen von Erkrankten linderten. An der Liverpool University konnten Forscher im Jahr 2005 feststellen, dass unter der Zunge verabreichtes Cannabis in Form eines Sprays bei den Probanden effektiver wirkte als ein Placebo (Scheinmedikament). Die Multiple-Sklerose-Probanden berichteten über eine Linderung der Schmerzen und eine Verbesserung der Schlafstörungen.

Im Jahr 2007 fassten Forscher die Ergebnisse verschiedener Studien zusammen, die sich mit durch MS bedingten neuropathischen Schmerzen und Medikamenten auf Cannabinoid Basis wie Sativex oder Dronabinol im Rahmen einer Cannabistherapie beschäftigten. In der Zusammenfassung heißt es, dass MS-Patienten von den cannabinoidhaltigen Arzneimitteln profitieren konnten.

Cannabis bei MS als krampflösendes Mittel

Ein typisches MS-Symptom, an dem rund 80 Prozent der Betroffenen leiden, sind Muskelkrämpfe bzw. Muskelspasmen, die vorübergehende Schmerzen verursachen. Medizinisches Cannabis und seine Wirkung auf Spasmen wurde in einigen Studien untersucht.

Im Jahr 2004 stellten Forscher von der Berliner Klinik (Neurologische Rehabilitations- & MS-Abteilung) im Rahmen einer Doppelblind-Crossover-Studie fest, dass 37 von 50 MS-Patienten durch medizinisches Cannabis eine Verbesserung in Bezug auf die Häufigkeit der Muskelkrämpfe und die Beweglichkeit aufwiesen.

Auch die im Jahr 2007 durchgeführte Studie vom Department of Neurorehabilitation in Großbritannien konnte nachweisen, dass Cannabis Präparate bei Muskelspasmen effektiver waren als Placebos.

Die Wissenschaftler Marie Rowland und Skaheen Lakhan von der Global Neuroscience Initiative Foundation in Los Angeles untersuchten im Jahr 2009 die Cannabis-Wirkung bei Multipler Sklerose. Auch hier wird im Ergebnis berichtet, dass Cannabis Spastiken und Muskelkrämpfe bei Multiple-Sklerose-Erkrankten verbessern können und zur Muskelentspannung beiträgt.

Interessant ist zudem eine aktuelle neuseeländische Studie aus April 2017. Die Forscher berichteten über Probanden mit MS, die auf eine medikamentöse Behandlung nur unzureichend ansprachen. Diese erhielten 12 Wochen das THC-/CBD-Spray Sativex, das mittlerweile in vielen Ländern für die Behandlung von Multipler Sklerose eingesetzt wird. Zusammenfassend heißt es, dass das Spray allgemein gut verträglich sei und dass sich die spastischen Symptome bei den Probanden deutlich verbesserten.

CBD zeigt erstaunliche Ergebnisse in Studien

Forscher gehen davon aus, dass die Cannabis-Wirkung auf Spasmen und Muskelkrämpfe darauf zurückzuführen ist, dass die Cannabinoide Nervenentzündungen mindern. Das gilt vor allem für das Cannabinoid CBD. Israelische Forscher verabreichten Mäusen, die in einem MS-ähnlichen Zustand waren, hochkonzentriertes CBD. Infolge dessen konnten die Mäuse ihre steifen Beine wieder bewegen. Außerdem wiesen die Mäuse weniger Entzündungen auf.

Besonders interessant ist eine aktuelle Studie aus Juli 2017, die an der Tel Aviv University durchgeführt wurde. Die Forscher beschäftigten sich hier mit den Astrozyten. Lange Zeit galten diese sternförmigen Nervenzellen als passive Stützzellen. Mittlerweile konnte aber nachgewiesen werden, dass Astrozyten an fast allen Gehirnfunktionen beteiligt sind.

Die israelischen Forscher konnten zeigen, dass die Astrozyten mit dem Endocannabinoid System interagieren und dieses auch beeinflussen. Bei der Auswertung von gesammelten Daten kamen die Forscher zu dem Schluss, dass die Astrozyten Aktivität von CBD bei Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Ischämie, Alzheimer, Epilepsie und Schizophrenie unterdrückt wird und dass CBD die entzündungsfördernden Funktionen der Astrozyten womöglich verringern kann.

Immer mehr Forscher beschäftigen sich mit der genauen Wirkungsweise von Cannabis und seinen Cannabinoiden. Die bisherigen Ergebnisse sind bereits jetzt für Multiple-Sklerose-Erkrankte ermutigend. Weitere Untersuchungen und Studien werden zeigen, wie genau medizinisches Cannabis den Opfern dieser schweren Krankheit helfen kann, und ob eine Cannabistherapie eine wirksame Alternative sein kann.

Quellen:

University of Arizona Health Sciences Center, Tucson, Ariz., Department of Psychology, University of Vermont, Burlington, Vt., USA; Institute of Medical Sciences, University of Aberdeen, Scotland, UK, Consroe P. et al., 1996, “The Perceived Effects of Smoked Cannabis on Patients with Multiple Sclerosis

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PharmIdeas Research & Consulting Inc., Oakville, ON, Canada, Iskedjian M1 et al., 2007, “Meta-analysis of cannabis based treatments for neuropathic and multiple sclerosis-related pain

Neurologische Rehabilitations- & MS-Abteilung, Berner Klinik, Montana, Switzerland. Vaney C1 et al., 2004, “Efficacy, safety and tolerability of an orally administered cannabis extract in the treatment of spasticity in patients with multiple sclerosis: a randomized, double-blind, placebo-controlled, crossover study

Department of Neurorehabilitation, Royal Berkshire and Battle NHS Trust, Reading, UK, Collin C1 et al., 2007, “Randomized controlled trial of cannabis-based medicine in spasticity caused by multiple sclerosis

Global Neuroscience Initiative Foundation, Los Angeles, CA, USA, Shaheen E Lakhan and Marie Rowland1, 2009, “Whole plant cannabis extracts in the treatment of spasticity in multiple sclerosis: a systematic review

The Dr. Miriam and Sheldon G. Adelson Center for Biology of Addictive Diseases, Physiology and Pharmacology Department, Sackler School of Medicine, Tel Aviv University, Tel Aviv, Israel, Kozela E1 et al., 2011, “Cannabidiol inhibits pathogenic T cells, decreases spinal microglial activation and ameliorates multiple sclerosis-like disease in C57BL/6 mice

Springer, Private Bag 65901, Mairangi Bay, 0754, Auckland, New Zealand, Keating GM1, 2017, “Delta-9-Tetrahydrocannabinol/Cannabidiol Oromucosal Spray (Sativex®): A Review in Multiple Sclerosis-Related Spasticity

The Dr Miriam and Sheldon G. Adelson Center for the Biology of Addictive Diseases, Sackler Faculty of Medicine, Tel Aviv University, 6997801 Tel Aviv, Israel, Kozela E1 et al., 2017, “Modulation of Astrocyte Activity by Cannabidiol, a Nonpsychoactive Cannabinoid

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