Miris Herzensgeschichten: Elke, Angst, Bauchatmung und CBD

Autor: Mirian Lamberth

Verõffentlicht am: 9. Juli 2018

Geändert am: 10. Juli 2018

Elke leidet seit sie denken kann an einer Angststörung. Heilpraktikerin Miri hilft ihr mit gezielter Therapie zurück zum Selbstvertrauen. Auch CBD Öl wird hier hilfreich eingesetzt.

Miris Herzensgeschichten: Elke, Angst, Bauchatmung und CBD

Was ich an meiner Arbeit als Heilpraktikerin am meisten liebe, ist der unmittelbare Kontakt zu Menschen mit all ihren Stärken und Schwächen, Sehnsüchten, Erfahrungen und Geschichten. „Wir sind nicht unsere Geschichte“, ist jedoch ein Satz, den man oft zu hören bekommt, wenn wir uns Selbsthilfe-Literatur, Coaches oder Gurus hingeben. „Lebe im JETZT! Verbinde Dich mit deinem Inneren! Sei das, was du in der Welt sehen willst! Alles kommt so wie es kommen soll! Liebe dich selbst“ und viele andere wohl klingende Botschaften prasseln tag täglich auf uns ein. So geht es auch meiner Patientin Elke.

Gut gemeinte Ratschläge können allerdings auch das Gegenteil bewirken, besonders wenn ungefragt und zum falschen Zeitpunkt kommuniziert. In meiner Profession lerne ich immer mehr, immer weniger mitzuteilen, denn es geht ja nicht um mich oder die vorgefertigte Verbreitung von Wissen oder empirischen Erkenntnissen, sondern um den Patienten selbst in seiner Einzigartigkeit und besonderen Situation.

Dem Raum zu geben, einfach nur da zu sein und zu schauen, was hochkommt, ist oft das klügste und heilsamste im Sinne eines psychotherapeutischen Auftrages. Wenn mir tatsächlich eine zuträgliche Anweisung auf der Seele brennt, frage ich zuerst, ob es „OK“ wäre, mich zu einem bestimmten Thema wegweisend zu äußern. Oder anders gesagt, geht es zuallererst um die initiale Bereitschaft und Erlaubnis des zu Behandelnden.

Oft brauche ich das aber gar nicht, da ich meine Patienten durch genaues Spiegeln und wiederholtes Nachfragen sensibilisieren kann, ihren eigenen authentischen Heilungsweg zu entdecken. Individualität ist hierbei der Schlüssel, denn wir sind alle einzigartig mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Voraussetzungen.

Diesbezüglich nicht wahrgenommen und verstanden zu werden, kann Ängste verstärken und Stress verursachen, was nicht nur den Heilungsprozess nachhaltig behindert, sondern bisweilen auch Alarmreaktionen beim Patienten auslösen bzw. reaktivieren kann.

Angststörungen wie z.B. Panikattacken dauern meist zwischen 5 und 30 Minuten an. Betroffene beschreiben sie als Zustand intensiver Angst und extremen Unbehagens; sie taucht meist völlig unerwartet wie der viel zitierte „Blitz aus heiterem Himmel“ auf. Die Körperlichen Symptome reichen von leichtem Herzrasen und Schweißausbrüchen bis hin zu Schwindel und starker Übelkeit.

Zumindest bei phobischer Indikation, lassen sich bestimmte Trigger-Effekte präventiv behandeln und im akuten Fall abschwächen.

Fallbeispiel: Elke, 29 Jahre

Elke leidet seit sie sich erinnern kann, an einer Angststörung. Ein ungelöstes Kindheitstrauma sei vermutlich die tiefere Ursache glaubt sowohl die Patientin, als auch viele ihrer stetig wechselnden Berater, Coaches und Ärzte. Und obwohl sie bereits viele orthodoxe wie auch alternative Therapien – von Antidepressiva bis Schamanismus – ausprobiert hat, wurden die Panikschübe im Laufe der Jahre zwar seltener, jedoch kräftiger.

Ich treffe Elke nunmehr begleitend seit zwei Jahren, um mit ihr u.a. das Atmen zu üben. Atemtechniken können im Falle einer Attacke sehr hilfreich sein, aber auch vorbeugend den Organismus kraftvoll unterstützen. Basis dieser Therapieform ist die enge Verbindung von Psyche und Körper. So atmen wir ganz von selbst tief in den Bauch hinein, wenn wir entspannt sind. D.h. indem wir tief in den Bauch atmen, geben wir unserem System das Signal: Entwarnung.

Wenn es uns gelingt, die tiefe Bauchatmung zu lernen und anzuwenden, werden wir weniger Ängste haben – folglich wird es seltener zu einer Panikattacke kommen. Und selbst, wenn es zu einer akuten Angststörung kommt, können wir mit Hilfe der tiefen Bauchatmung den extremen Zustand abmildern und die Psyche wieder stabilisieren. Daneben gibt es noch viele andere sogenannte „Mindfulness Übungen“, die wir wöchentlich praktizieren und die dazu beitragen, dem Körper schrittweise wieder zu vertrauen, statt sich von der Angst überwältigen und fremdbestimmen zu lassen.

Ein weiterer wichtiger Baustein im Heilungsprozess von Elke ist zudem die Einnahme eines niedrig dosierten CBD Öls. Aus Sicht der Patientin leistet das Präparat nicht nur im Falle einer akuten Panikattacke Symptome lindernde Dienste, es stärkt auch zunehmend ihr Vertrauen in die innere Führungskompetenz, indem es ihr „die Angst vor der Angst“ nimmt. Dank der nachweislich beruhigenden Wirkung von Cannabidiol auf bestimmte Hirnregionen, die bei der emotionalen Stressverarbeitung aktiv sind, hat sich Elkes Angsterkrankung offenbar deutlich verbessert.

Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland rund vier Millionen Menschen unter Angststörungen leiden und jeder Fünfte mindestens einmal im Leben eine Panikattacke erlebt, steigt die Notwendigkeit, auch eine alternative Medikation anzubieten, die den noch vorrangig eingesetzten Pharmazeutika und ihren enormen Nebenwirkungen ganzheitlich gegenübersteht.

In meiner Arbeit als Heilpraktikerin bin ich daher dankbar, dass CBD Präparate bei Angsterkrankungen sowie Depressionen mehr und mehr zum Einsatz kommen und einen wertvollen Beitrag leisten, die Heilungschancen zu erhöhen.

HERZENSGRÜSSE

MIRI

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