US-Studie: Medizinisches Cannabis soll Migräne-Attacken verringern

Autor: Claudia Wiegand

Veröffentlicht am: 3. Juli 2017

Geändert am: 21. Oktober 2017

Cannabis-Studie untersucht Migräne-Attacken

Eine aktuelle Studie der University of Colorado veröffentlichte jetzt die Ergebnisse. Untersucht wurden die Auswirkungen von medizinischem Cannabis auf die Häufigkeit der Migräneanfälle pro Monat. Hierfür wurden 121 erwachsenen Betroffenen über einen vierjährigen Zeitraum medizinisches Cannabis ärztlich verschrieben. 85 Prozent der Betroffenen berichteten von einem Rückgang der Migräneattacken von durchschnittlich 10,4 Anfällen auf 4,6 Anfälle im Monat. Bei 12 Prozent der Probanden kam es zu gar keinen Migräneanfällen mehr. Die Wissenschaftler und Mediziner gehen davon aus, dass medizinisches Cannabis ein natürliches Mittel gegen die neurologische Erkrankung sein kann.

Quelle: University of Colorado, Danielle N. Rhyne, Sarah L. Anderson, Margaret Gedde, Laura M. Borgelt, 2016, “Effects of Medical Cannabinoids on Migraine Headache Frequency in an Adult Population