US-Studie: Medizinisches Cannabis soll Migräne-Attacken verringern

Veröffentlicht am: 3. Juli 2017

Geändert am: 18. November 2017

Cannabis-Studie untersucht Migräne-Attacken

Eine aktuelle Studie der University of Colorado veröffentlichte jetzt die Ergebnisse. Untersucht wurden die Auswirkungen von medizinischem Cannabis auf die Häufigkeit der Migräneanfälle pro Monat. Hierfür wurden 121 erwachsenen Betroffenen über einen vierjährigen Zeitraum medizinisches Cannabis ärztlich verschrieben. 85 Prozent der Betroffenen berichteten von einem Rückgang der Migräneattacken von durchschnittlich 10,4 Anfällen auf 4,6 Anfälle im Monat. Bei 12 Prozent der Probanden kam es zu gar keinen Migräneanfällen mehr. Die Wissenschaftler und Mediziner gehen davon aus, dass medizinisches Cannabis ein natürliches Mittel gegen die neurologische Erkrankung sein kann.

Quelle: University of Colorado, Danielle N. Rhyne, Sarah L. Anderson, Margaret Gedde, Laura M. Borgelt, 2016, “Effects of Medical Cannabinoids on Migraine Headache Frequency in an Adult Population

Cannabis Report Pflanze GKV

Leafly.de Cannabis Report: Versorgungsbericht der GKV – Nachfrage nach Cannabis als Medizin steigt. Nur gut die Hälfte der Cannabis Therapien werden genehmigt

Cannabis auf Rezept Die im März 2017 vom Bundestag beschlossene Neuregelung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) – bekannt als „Cannabis-Gesetz“ – regelt den Einsatz von Cannabis-Arzneimitteln bei schwerkranken Patientinnen und Patienten.Die Kosten für die Cannabistherapie muss die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) tragen. Nur in “begründeten Ausnahmefällen“ dürfen die…