Vier Monate „Cannabis-Gesetz“. Die große Leafly.de Bilanz

Autor: Sandrina Kömm-Benson

Veröffentlicht am: 29. Juli 2017

Geändert am: 17. Oktober 2017

Seit Seit März diesen Jahres ist es in Deutschland möglich medizinisches Cannabis rezeptpflichtig ohne Ausnahmegenehmigung zu erhalten. Dennoch zeigen sich einige Probleme bei der Verschreibung des Heilmittels. Ärzte und Apotheker verlangen Standards für die Verordnung, während Patienten unbürokratische Hilfe wünschen. Die Leafly Reportage zur entscheidenden Frage, ob die Regelungen vom 10. März 2017 praxistauglich sind.

Der Alltag mit dem neuen „Cannabis-Gesetz“

Seit März ist das sogenannte “Cannabis-Gesetz” in Deutschland in Kraft. Seitdem ist Cannabis als Medizin sehr gefragt. Täglich erreichen uns neue Meldungen mit Zahlen aus den Apotheken und von Ärzten.Leafly.de berichtete. Auch die Patienten melden sich bei uns, zahlreich. Doch wie haben sich die Gesetzesänderungen im Alltag tatsächlich bisher bewährt?

Die Leafly Reportage zur Praxistauglichkeit des Gesetzes

Patienten erhoffen sich durch die Neuregelung unbürokratische Hilfe und eine Kostenübernahme ihrer teuren Medikamente. Ärzte und Apotheker fordern Standards für Verordnung und Abgabe der Arzneien. Leafly.de stellt die entscheidene Frage: Sind die Regelungen vom 10. März 2017 überhaupt Praxistauglich? Vier Monate nach dem Tag X spricht Leafly.de mit Vertretern der Krankenkassen, Politikern sowie zahlreichen Patientinnen und Patienten. Unsere Bilanz zur Stimmungslage in Deutschland ist zu lesen in einer ausführlichen Reportage sowie im großen Sommerinterview mit dem drogenpolitischen Sprecher der SPD. Dazu stellen wir die entscheidenden Passagen aus dem Gesetzestext dar und geben eine Liste mit Anwendungsgebieten bei denen eine Cannabis-Therapie hilfreich sein kann.