Nuuvera beteiligt sich an Schöneberger Krankenhaus in Berlin

Autor: Alexandra Latour

Verõffentlicht am: 25. Mai 2018

Geändert am: 25. Mai 2018

Nuuvera Deutschland hat jetzt Anteile am Schöneberger Krankenhaus in Berlin erworben. Damit soll ein Grundstein gelegt worden sein, um einen patientenzentrierten Ansatz für pharmazeutisches Cannabis in Deutschland zu entwickeln.

Nuuvera beteiligt sich an Schöneberger Krankenhaus in Berlin

Das kanadische Unternehmen Aphria Inc. gab jetzt bekannt, dass ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft Nuuvera Deutschland GmbH am Schöneberger Krankenhaus Berlin einen Anteil von 21,5 Prozent im Wert von 1,2 Millionen Euro erworben hat. Dies soll ermöglichen, deutsche Ärzte und Patienten aufzuklären sowie Belege für die Wirksamkeit von pharmazeutischem Cannabis zu liefern. Zudem sei dies der erste Schritt, um in ganz Deutschland Schmerzbehandlungszentren aufzubauen.

Der Geschäftsführer von Nuuvera Hendrik Knopp erklärte gegenüber der Presse: „Mit unserer Partnerschaft legen wir den Grundstein dafür, an der Spitze der medizinischen Dienstleistungen zu stehen. Wir konzentrieren uns darauf, einen patientenzentrierten Ansatz für pharmazeutisches Cannabis in Deutschland zu entwickeln, um das Bewusstsein und die Aufklärung über die therapeutischen Eigenschaften von Medizinalhanf bei Ärzten und Patienten zu verbessern.“

Deutscher Markt bietet attraktive Möglichkeiten für Medizinalhanf

Vic Neufeld, der CEO von Aphria Inc., führte aus, dass der deutsche Markt zu den attraktivsten Möglichkeiten für Medizinalhanf gehöre und dass die Partnerschaft mit dem Schöneberger Krankenhaus sei, um Deutschland weiter voranzutreiben.

„Wie das Klinikmodell auf dem kanadischen Markt werden diese Schmerzbehandlungszentren einen unschätzbaren Beitrag zur Unterstützung und Aufklärung von Patienten, Ärzten und der deutschen Öffentlichkeit bei der Behandlung von Schmerzen leisten, unter anderem durch den Einsatz von Medizinalhanf. Mit solchen Investitionen treiben wir unsere internationalen strategischen Pläne weiter voran und schaffen so in jedem Markt, in dem wir tätig sind, die Basis für langfristiges und nachhaltiges Wachstum“, so Neufeld.

Zahl der Cannabis-Patienten steigt

Die Zahl der deutschen Cannabis-Patienten, die derzeit auf 33.000 geschätzt wird, ist nach Inkrafttreten des neuen Cannabis-Gesetzes im März 2017 rasant gestiegen. Ähnlich wie in Kanada ist Medizinalhanf in Deutschland nur verschreibungspflichtig. Aufgrund des Mangels an evidenzbasierter Forschung haben deutsche Patienten oft Schwierigkeiten, einen Arzt zu finden, der bereit ist, Cannabis zu verschreiben. Der Vertrag stärkt Deutschlands Fähigkeit, Patienten mit höchster medizinischer Versorgung zu unterstützen.

Über Aphria

Aphria Inc., einer der Produzenten mit den niedrigsten Kosten in Kanada, produziert, liefert und verkauft pharmazeutisches Cannabis. Leapington liegt in Leamington, Ontario, der Gewächshaushauptstadt Kanadas. Aphria hat es sich zur Aufgabe gemacht, Cannabis auf pharmazeutischem Niveau zu liefern, eine bessere Patientenversorgung zu bieten und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Patienten und die Rendite für die Aktionäre sicherzustellen.

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