Produkte mit hohem CBD-Gehalt für Konsumenten von medizinischem Cannabis

Autor: Leafly Redaktion

Veröffentlicht am: 1. Juni 2017

Geändert am: 20. Oktober 2017

Cannabis enthält den nicht psychoaktiven, therapeutisch äußerst wertvollen Wirkstoff CBD (Cannabidiol), der derzeit im Bereich des medizinischen Cannabis für großes Aufsehen sorgt. Der Nutzen von CBD als Medikament bei der Behandlung verschiedenster Erkrankungen wie beispielsweise Epilepsie, Krebs, Schmerzzustände, Arthritis, Angststörungen und vielen anderen wurde inzwischen mit zahlreichen Studien nachgewiesen. Cannabidiol (CBD) wird aus Cannabis gewonnen und kann zu verschiedensten Medikamenten verarbeitet werden, die individuellen Bedürfnissen und Gewohnheiten entgegenkommen. In diesem Ratgeber stellen wir Ihnen einige der Medikamente vor.

Hanföl

In den vergangenen Jahren hat Hanföl mit hohem CBD-Gehalt in den USA stark an Bekanntheit gewonnen. Vor allem durch die CNN-Dokumentation „Weed“, in der die wundersame Geschichte der fünfjährigen Charlotte Figi erzählt wird, die unter schweren epileptischen Anfällen litt, die nach oraler Gabe des Konzentrats beinahe vollständig zurückgingen. Hanföl ist ein einnehmbares Öl. Es wird über die Naphtha- oder Isopropanol-Extraktion hergestellt. Dabei werden Cannabinoide wie CBD aus dem Pflanzenmaterial isoliert. Für die Herstellung derartiger Öle können auch andere Kohlenwasserstofflösungen eingesetzt werden. CBD-Öle werden zur angenehmeren Einnahme in Getränke wie Smoothies gemischt oder einfach als CBD-Kapsel geschluckt.

Cannabistinkturen

Tinkturen sind flüssige Cannabisextrakte, die üblicherweise unter der Zunge angewendet werden. Die durch Extraktion mit Alkohol oder pflanzlichem Glycerin gewonnenen Cannabistinkturen zählen zu den frühesten Formen von Cannabis-Medikamenten. Sie weisen in der Regel eine geringere Konzentration auf als andere Ölextrakte, wodurch sie sich für leichte Beschwerden und zum Spannungsabbau bzw. als Beruhigungsmittel eignen. Patienten mit starken Schmerzen oder anderen schwerwiegenderen Beschwerden sollten hingegen potentere Alternativen wählen.

Cannabis-Topicals

Cannabishaltige Topicals (z.B. Lotionen, Balsame und Öle zur äußeren Anwendung) haben sich zu einem weit verbreiteten Mittel für die Behandlung von Schmerzen (z.B. als Schmerzsalbe) und vielen anderen Beschwerden entwickelt. Cannabis-Topicals werden direkt auf die Haut aufgetragen und können Beschwerden lokal lindern. Neben Cannabidiol (CBD) enthalten sie häufig eine Reihe weiterer therapeutischer Wirkstoffe. Da die Cannabis Salben und Balsame nicht psychoaktiv wirken, eignen sie sich besonders für Patienten, die sich beispielsweise während der Arbeit oder unterwegs behandeln müssen.

*Hinweis: CBD-Supplemente entfalten bei Ihren Beschwerden nicht zwangsläufig eine Wirkung. Klären Sie mit Ihrem Arzt ab, ob die Medikamente für die Behandlung Ihrer Beschwerden geeignet sind.

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