Wie kann medizinisches Cannabis bei chronischen Kopfschmerzen helfen?

Autor: Alexandra Latour

Veröffentlicht am: 1. Juni 2017

Geändert am: 17. August 2017

Chronische Kopfschmerzen sind belastend und beeinträchtigen die Lebensqualität der Betroffenen. Nach Angaben der International Headache Society wird jede Kopfschmerzform als chronisch bezeichnet, wenn sie öfter als 15 Tage in einem Monat sowie mindestens 3 Monate hintereinander auftreten. Aktuelle Studien geben jetzt Hinweise auf eine mögliche positive Wirkung von medizinischem Cannabis gegen chronische Kopfschmerzen.

Kopfschmerzen (medizinisch: Cephalgie) sind nach Rückenschmerzen die zweithäufigste Schmerzform. Mediziner unterscheiden zwischen über 220 unterschiedlichen Kopfschmerzarten, wobei insgesamt Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Rund 90 Prozent der Betroffenen leiden an Spannungskopfschmerzen. Die zweithäufigste Form ist die Migräne. Alle Kopfschmerzarten besitzen das Potenzial, chronisch zu verlaufen. Deshalb ist es empfehlenswert, jede Art von Kopfschmerz untersuchen und behandeln zu lassen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich eine Eigendynamik entwickelt. Infolge dessen bildet sich ein Schmerzgedächtnis in bestimmten Gehirnarealen. Dies ist der Beginn des chronischen Verlaufs. Nur durch verschiedene Therapiemaßnahmen kann der Kreislauf, der aus Anspannung und Schmerz besteht, unterbrochen und das Schmerzgedächtnis deaktiviert werden.

Ursachen von Kopfschmerzen

Die Ursachen von Kopfschmerzen sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Bekannt sind jedoch mögliche Auslöser der Cephalgie. Bei primären Kopfschmerzen, deren Ursache unbekannt ist (z. B. Clusterkopfschmerzen und Migräne) kommen folgende Auslöser in Frage:

  • Rauchen und Alkohol
  • Stress, Schlafmangel, unregelmäßiger Schlaf
  • Flüssigkeitsmangel
  • Wetterumschwünge, schlecht belüftete Räume, zu wenig frische Luft
  • Hormonschwankungen

Sekundäre Kopfschmerzen lassen sich auf eine Erkrankung oder auch einen äußeren Einfluss zurückführen, wie zum Beispiel:

    • Bluthochdruck
    • Entzündungen (z. B. Meningitis, Enzephalitis oder Arteriitis temporalis)
    • Virusinfektionen (z. B. Erkältung oder Grippe)
    • Kopf- oder Halswirbelsäulenverletzungen
    • Asthma bronchiale, chronische Bronchitis oder COPD
    • Verspannungen der Nackenmuskulatur
    • Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule
    • Nebenwirkungen von Medikamenten (z. B. Östrogene zur Verhütung)

Auslöser und Ursachen von Migräne

Die neurologische Erkrankung Migräne besitzt ein vielseitiges Krankheitsbild. Typische Migräne Symptome sind periodisch wiederkehrende Migräneanfälle mit halbseitigem und pulsierendem Kopfschmerz. Begleitet werden diese von zusätzlichen Symptomen wie Lichtempfindlichkeit, Geräuschempfindlichkeit, Übelkeit und sogar Erbrechen. Bei vielen Betroffenen geht dem Migräneanfall eine sogenannte Aura voraus. Infolge dessen können sensible, optische und motorische Störungen auftreten.

Einer der häufigsten Migräne Auslöser ist Stress. Weitere Auslöser können zu wenig oder zu viel Schlaf sein, ein unregelmäßiger Biorhythmus, Hormonschwankungen bei Frauen, Stickstoffmonoxid freisetzende und gefäßerweiternde Arzneimittel sowie diverse Umweltfaktoren (z. B. Wetterumschwung). Oftmals folgt eine Migräneattacke erst in einer Poststressentspannungsphase. Generell können die Triggerfaktoren, die einen Migräneanfall auslösen von Patient zu Patient unterschiedlich sein.

Die Ursachen sind bis heute unbekannt. Es ist nicht eindeutig geklärt, welche Gehirnvorgänge die Migräne Symptome bewirken. Jedoch wird angenommen, dass einige Nervennetze im Gehirn bei einem Migräneanfall stark erregt sind und dass der Serotoninstoffwechsel verändert ist, der auf die Blutgefäße wirkt. Infolge dessen sind bei der Migräne die Blutgefäßwände des Gehirns gereizt, sodass bestimmte Substanzen in das Gewebe übertreten können. Es kommt dann zu einer neurovaskulären Entzündung und den typischen Migräne Schmerzen. Gleichzeitig erhöht sich auch der Botenstoff Calcitonin-Gene-Related-Peptide (CGRP) im Blut. Dieser erleichtert die Weiterleitung von Schmerzen.

Migräne vorbeugen

Nach den derzeitigen Erkenntnissen lässt sich die Migräne nicht heilen. Jedoch können Betroffene Migräne vorbeugen – zumindest teilweise. Allgemein wird empfohlen, die Ernährung umzustellen und Stress zu reduzieren. Auch das Erlernen und Einsetzen von Entspannungsmethoden, regelmäßige Bewegung und Sport sowie ein gleichmäßiger Tagesablauf werden empfohlen.

Behandlung von chronischen Kopfschmerzen

Um Kopfschmerzen zu lindern, werden häufig einfache Schmerzmedikamente (nichtsteroidalen Antirheumatika) wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder Paracetamol eingesetzt. Für eine Langzeitanwendung bei chronischen Kopfschmerzen eignen sich diese „Kopfschmerzmittel“ jedoch nicht. So kann eine regelmäßige Einnahme dieser Kopfschmerztabletten chronische Schmerzen sogar in ihrer Intensität fördern. Ein unkontrollierter jahrelanger Gebrauch schädigt zudem Leber und Nieren. Die Schmerzmittel werden dann zur Ursache der chronischen Kopfschmerzen (analgetikainduzierter Dauerkopfschmerz), was die Therapie schwierig gestaltet. Betroffene können nur dann auf eine Besserung hoffen, wenn sie die Schmerzmedikamente konsequent absetzen.

Bei der Clusterkopfschmerz- und Migräne-Behandlung (Migräne mit Aura und ohne Aura) kommen häufig sogenannte Triptane (z. B. Sumatriptan) zum Einsatz. Der Serotonin-Haushalt wird hierdurch reguliert, entzündliche Stoffe blockiert, die Blutgefäße im Gehirn verengt und die Schmerzreize gehemmt. Handelt es sich um sehr starke Kopfschmerzen, so kann der Griff zu Migräne Tabletten im Rahmen einer Migräne Therapie vertretbar sein.

Was hilft gegen Kopfschmerzen?

Treten ständig Kopfschmerzen auf, so kann ausreichend Bewegung hilfreich sein. Verspannungen im Nacken oder Rücken aufgrund eines Bewegungsmangels sind häufig die Ursache von Kopfschmerzen. Bei akuten Kopfschmerzen sollten Betroffene an der frischen Luft spazieren gehen. Auch Dehnübungen, um die Verspannungen zu lösen, können helfen.

Weitere Tipps gegen Kopfschmerzen:

      • Eine Föhnmassage kann die Entspannung fördern. Hierzu einfach den Föhn auf eine angenehme warme Temperatur stellen und den Luftstrom um die Schultern, den Nacken und den Hinterkopf kreisen lassen.
      • Ein geeignetes Mittel gegen Kopfschmerzen kann Kaffee sein, da Koffein die Durchblutung des Gehirns anregt. Zu empfehlen sind hier starke Kaffeesorten wie beispielsweise Mocca oder Espresso.
      • Einen lindernden Effekt kann auch ein kalter Waschlappen haben, der auf die Stirn gelegt wird. Um die Schmerzen zu vertreiben, sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme (min. 2 Liter Wasser täglich) geachtet werden.
      • Die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Zum einen ist es wichtig, dass regelmäßig gegessen wird, damit der Blutzuckerspiegel stabil bleibt, und zum anderen sind fettige und süße Nahrungsmittel zu vermeiden, da diese die Entstehung von Schmerzen fördern können.
      • Eine sanfte Druckmassage auf den Schmerzpunkten an der Schläfe, an der Stirn oder an dem Druckpunkt zwischen den Augen kann Linderung verschaffen. Auch eine Akupunktur-Behandlung könnte hier zum Einsatz kommen.
      • Pfefferminzöl stellt eine gute Alternative zu Schmerztabletten dar. Das Öl wird einfach an der Schläfe und auf der Stirn aufgetragen, wodurch sich die Muskulatur entkrampft und Kältesensoren aktiviert werden.

Hilft Cannabis gegen chronische Kopfschmerzen?

In den vergangenen Jahren wurden weltweit viele Studien veröffentlicht und wichtige Impulse bezugnehmend auf Cannabis als Medizin gegeben. Jede Cannabissorte enthält aktive Cannabinoide, wobei die beiden Hauptcannabinoide Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD) sind. Diese sind in den verschiedenen Cannabissorten nicht in gleicher Menge vorhanden, sodass es bei der Anwendung zu unterschiedlichen Effekten kommt.

Viele medizinische Cannabissorten enthalten einen hohen Anteil an THC und einen vergleichsweise geringen Anteil CBD, das keine psychoaktive Wirkung besitzt. Dafür kann CBD unter anderem den Blutzucker reduzieren sowie entzündungshemmend, antibakteriell, entspannend und schmerzlindernd wirken.

Wird Cannabis gegen Schmerzen eingesetzt, so werden in der Regel die folgenden Cannabissorten eingesetzt:

      • Die Cannabissorte Indica wirkt beruhigend und entspannend, sodass es effektiv bei der Behandlung von chronischen Schmerzen sowie Muskelspasmen, Tremor-Symptomen, Schlaflosigkeit und Ängsten zum Einsatz kommt.
      • Die Cannabissorte Sativa vermittelt einen zerebralen und energiegeladenen Effekt, und wird bei der Behandlung von Übelkeit, Brechreiz, Appetitlosigkeit und Depressionen als auch bei chronischen Schmerzen und Migräne verwendet.
      • Indica-/Sativa-Hybrid-Sorten weisen die charakteristischen Merkmale beider Cannabissorten auf. Für Schmerzpatienten kann dies von Vorteil sein, da die geistige Klarheit gefördert und die beruhigende Wirkung abgeschwächt wird. Cannabis gegen Kopfschmerzen enthält in der Regel sowohl Sativa- als auch Indica-Gene.

Linderung der Migräne-Symptome mithilfe von medizinischem Cannabis

Weltweit sind ungefähr 5 Prozent der Bevölkerung von chronischer Migräne betroffen. Zwar ist der biologische auslösende Mechanismus noch nicht erforscht, es ist aber bekannt, dass die Serotonin-Signalübermittelung hier eine wesentliche Rolle spielt. Medizinisches Cannabis, das Einfluss auf das Serotonin-System hat, kann die Symptome nachweislich reduzieren.

Für Migräne-Patienten liegt der hauptsächliche Nutzen von Cannabis darin, dass Schmerzen gelindert werden. Diese können bei einer akuten Migräneattacke sehr stark sein und führen nicht selten zu Bewegungsunfähigkeit. Es wird angenommen, dass körpereigene endogene Cannabinoide die Schmerzen verringern, da über die CB1-Rezeptoren im Gehirn das Eindringen der Schmerzsignale verhindert wird. Belegt wird diese Annahme durch eine Studie der University of California, die im „The Journal of Neuroscience“ veröffentlicht wurde.

Betroffene empfinden einen Schmerz, der durch die Erregung schmerzempfindlicher trigeminovaskulärer Nerven des Kraniums hervorgerufen wird. Cannabinoide können diese Schmerzreaktionen verhindern. Die Kranial-Nerven sowie die CB1-Rezeptoren hemmen die Schmerzsignalübertragung aus dem Stammhirn in andere Areale des Gehirns, sodass medizinisches Cannabis bei Migräne Linderung verschaffen kann.

Verbindung zwischen dem Auftreten von Migräne und Serotonin-Signalübermittlungssystem

Kurz vor einer Migräneattacke erhöht sich der Serotoninspiegel drastisch. Nach dem Anfall fällt dieser weit unter den normalen Wert. Eine im International Journal of Clinical Pharmacology Research veröffentlichte Studie befasste sich mit der Serotoninfreisetzung aus mit Plasma inkubierten Blutplättchen, das den Probanden während eines Migräneanfalls entnommen worden war. Die Wissenschaftler zogen das Fazit, dass THC in unterschiedlichen Konzentrationen einen hemmenden Effekt auf die Freisetzung des Serotonins aus den Blutplättchen hatte. Dieser hemmende Effekt konnte bei entnommenem Plasma in migränefreien Zeiten nicht festgestellt werden. Auch ähnliche Studien zeigen, dass das im Cannabis enthaltene TCH die Serotoninfreisetzung während einer Migräneattacke hemmen kann.

US-amerikanische Studie gibt Hoffnung: Medizinisches Cannabis soll Migräne-Attacken verringern

Migräne ist ein weit verbreitetes Beschwerdebild, das häufig enorme Einschränkungen im Alltag mit sich bringt. Medizinisches Cannabis kann eine therapeutische Alternative sein laut den Wissenschaftlern der University of Colorado. Mithilfe einer Studie wurde nachgewiesen, dass medizinisches Cannabis präventiv zur Verringerung der Migräneattacken angewandt werden kann. Ziel der Studie war es, die Auswirkungen von medizinischem Cannabis auf die monatliche Häufigkeit der Migräneattacken zu analysieren.

Im Rahmen der Studie wurde 121 Erwachsenen medizinisches Cannabis verordnet, das sie täglich einnehmen sollten. Erfasst wurden die Anzahl der Migräneanfälle sowie die Wirkung des Cannabis zur Beendigung dieser Attacken über einen Zeitraum von 2010 bis 2014.

Durch den Einsatz des Cannabis habe sich laut den Wissenschaftlern die Frequenz der monatlichen Migräneanfälle von 10,4 Migräne-Schüben auf 4,6 Schübe verringert. Bei 11,6 Prozent der Probanden stellten die Wissenschaftler fest, dass die inhalative Form von Cannabis auch bei akuten Migräneanfällen half.

Weitere prospektive Studien sollen folgen, um die Ursache-Wirkung-Beziehung besser verstehen zu können und um die Verwendung/Dosierung unterschiedlicher Cannabissorten zur Prophylaxe und Migräne-Behandlung zu erkunden.

Quellen:

      • University of California, Simon Akerman, Philip R. Holland, Michele P. Lasalandra, and Peter J. Goadsby, 2013, „Endocannabinoids in the Brainstem Modulate Dural Trigeminovascular Nociceptive Traffic via CB1 and “Triptan” Receptors: Implications in Migraine“
      • International Journal of Clinical Pharmacology Rearch, Volfe Z, Dvilansky A, Nathan I, 1985, “Cannabinoids block release of serotonin from platelets induced by plasma from migraine patients”
      • University of Colorado, Danielle N. Rhyne, Sarah L. Anderson, Margaret Gedde, Laura M. Borgelt, 2016, “Effects of Medical Cannbinoid on Migraine Headache Frequency in an Adult Population”

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