Präventionsinitiativen: „Bewegung gegen Krebs“

Autor: Alexandra Latour

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Viele Präventionsinitiativen weisen immer wieder darauf hin, dass mehr Bewegung im Alltag das Risiko für Krebserkrankungen senken kann. Insbesondere die Deutsche Krebshilfe bietet gemeinsam mit weiteren Organisationen Informationen und Hilfen an.

Präventionsinitiativen: „Bewegung gegen Krebs“

Am heutigen Weltkrebstag ruft die Deutsche Krebshilfe unter dem Motto „Ich bin und ich werde“ jeden einzelnen dazu auf, über den persönlichen Lebensstil nachzudenken und ggf. zu ändern. Diese ist nur eine der vielen Präventionsinitiativen am Weltkrebstag.

„Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung beugen nicht nur Übergewicht vor, sondern auch vielen Krebsarten. Geben Sie Ihre Vorsätze für das neue Jahr nicht vorschnell auf! Bleiben Sie dran – getreu dem Motto ‚Ich bin und ich werde‘!“, erklärte Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe gegenüber den Medien.

Im Rahmen der Präventionsinitiativen bietet die Deutsche Krebshilfe kostenlose Infomaterialien an. Zudem können kostenlose Beratungen über den Dienst INFONETZ KREBS in Anspruch genommen werden.

Deutsche gehören zu den dicksten Europäern

Den Statistiken zufolge gehören die Deutschen zu den dicksten Europäern. So sind 37 Prozent der Frauen und 60 Prozent der Männer übergewichtig. Zudem ist fast jeder Vierte fettleibig. Auch bei den Kindern ist die Zahl erschreckend. Denn rund 15 Prozent der deutschen Kinder und Jugendliche leiden an Übergewicht. Tendenz steigend.

Im Rahmen der Präventionsinitiativen weisen Experten immer wieder darauf hin, dass Übergewicht zu den bedeutendsten vermeidbaren Krebsursachen gehört. Ungefähr 13 verschiedene Krebsarten können durch Übergewicht begünstigt werden. Hierzu gehören vor allem die folgenden Krebserkrankungen:

  • Darmkrebs (hier mehr über Darmkrebs und Cannabis als Medizin)
  • Brustkrebs (hier mehr über Brustkrebs und Cannabis als Medizin)
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs (hier mehr über Bauchspeicheldrüsenkrebs und Cannabis als Medizin)
  • Leberkrebs (hier mehr über Leberkrebs und Cannabis als Medizin)
  • Speiseröhrenkrebs (hier mehr über Speiseröhrenkrebs und Cannabis als Medizin)

Krebsfördernde Faktoren

Die Kombination aus inaktivem Lebensstil und Gewichtszunahme führt auf Dauer automatisch zu Übergewicht. Das Fettgewebe ist ein großes hormonelles und aktives Organ. Wenn der Körper bei der Gewichtszunahme mehr Fettgewebe produziert, schüttet er auch das weibliche Geschlechtshormon Östrogen sowie entzündungsfördernde Botenstoffe aus. Diese beiden Faktoren gelten gemeinhin als krebsfördernd.

Wer sich jeden Tag mindestens 30 Minuten bewegt, kann das Risiko für Brustkrebs und Darmkrebs um 20 bis 30 Prozent senken. Inaktivität wie langes Sitzen gilt hingegen als Krebsrisikofaktor und kann Brustkrebs und Darmkrebs sogar begünstigen.

Präventionsinitiativen: Hier gibt es Informationen und Hilfen

Wie schon zu Beginn erwähnt, bietet die Deutsche Krebshilfe Unterstützung über den Dienst INFONETZ KREBS. Zudem kann hier auch kostenfrei Infomaterial bestellt werden: www.krebshilfe.de/infomaterial

Die Präventionsinitiativen der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sowie der Deutschen Sporthochschule Köln geben zudem einfache Tipps und Hilfen für mehr Bewegung im Alltag.

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