Schweiz: Bäckerei führt erstmals CBD-Gebäcke ein

Autor: Alexandra Latour

Verõffentlicht am: 15. November 2017

Geändert am: 5. Juli 2018

Die Confiserie Speck in Zug hat jetzt zwei Spezialitäten mit CBD im Sortiment. Weitere zwei Produkte sind geplant. Bisher verzeichnete die Confiserie positive Reaktionen.

Schweiz: Bäckerei führt erstmals CBD-Gebäcke ein

In der Zuger Confiserie Speck gibt es ab sofort die britische Biskuitspezialität „Shortbread“ und das Mandelgebäck „Schoggi-Speckli“ nach einer erweiterten Rezeptur. Die besondere Zutat sind CBD-Hanfblüten.

Gegenüber dem Schweizer Onlinemagazin „20 Minuten“ führte Chefconfiseur und Mitinhaber Peter Speck aus, dass die Idee während eines Innovationsmeetings entstanden sei. Man fand die Idee einstimmig gut und Speck hatte sofort eine passende Rezeptidee.

Nachdem Speck seine Idee umgesetzt hatte, war er überrascht, wie gut sein neues Gebäck schmeckte. So erklärte der Mitinhaber der Confiserie: „Bei der Entwicklung der Produkte habe ich das erste Mal in meinem Leben Hanf probiert.“

Natürlich musste Speck auch abklären, ob das Hanfgebäck spezielle Bedingungen erfüllen muss, wie die Haltbarkeit sei und woher die CBD-Hanfblüten gekauft werden können. Erworben wurden die CBD-Hanfblüten dann bei Swisscannabis.

Da Cannabidiol (CBD) kein psychoaktives Cannabinoid der Cannabispflanze ist und somit auch nicht berauschend wirkt, darf das Gebäck in der Schweiz wie übliche Nahrungsmittel deklariert werden.

Für die Lancierung eines neuen Produktes benötigt Speck laut eigenen Angaben in der Regel ein Jahr. Hingegen seien die CBD-Gebäcke mit Verpackung und Aufkleber in lediglich zwei Monaten realisiert worden. „Wir ermöglichen legalen Genuss mit Hanfgebäcken“, so Speck. Dennoch rät Speck bei der Abgabe an Kinder zur Zurückhaltung, da ein Schoggi-Speckli 13 Milligramm CBD enthält, was einer mittleren Dosis für eine rund 50 Kilogramm schwere Person sei. Weiter führte Speck aus:

„Meine Frau ist eine toughe, herausragende Persönlichkeit, die weniger als 50 Kilogramm wiegt. Als sie ein Schoggi-Speckli auf nüchternen Magen aß, war sie anschließend sehr, sehr entspannt.“ Hingegen hätten andere Tester gar nichts gespürt. Jeder reagiere anders auf Hanf und so könne sein Gebäck entspannen, aber auch anregen.

Quelle:

http://www.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/13650656

Ähnliche Artikel