Stimmungstief – wie kann Medizinalhanf helfen?

Den Winterblues hat schon den einen oder anderen ereilt. Nun ist es kurz vor Weihnachten und häufig bringt das Fest der Liebe nicht nur Frieden und Harmonie mit sich. Viele erleben auch ein Stimmungstief. Wie kann hier Medizinalhanf helfen?

Stimmungstief – wie kann Medizinalhanf helfen?

Wir haben zu Beginn der dunklen und kalten Jahreszeit bereits über das Thema Winterdepression, und wie es gelingen kann, ein Stimmungstief zu beheben, berichtet. Nun steht Weihnachten kurz bevor. Zwar gibt es keine Weihnachtsdepression, dennoch kann das „Fest der Liebe“ auch mit einer Gemütsbelastung und einem Stimmungstief einhergehen. Oftmals wird nämlich die zwischenmenschliche Belastung unterschätzt. So treffen an Weihnachten nicht selten die Erwartungen an Harmonie, Ruhe und Entspannung auf das verzweifelte Bemühen, es allen recht zu machen, auf verunglückte Geschenke sowie die unterdrückte Sehnsucht nach dem Weihnachtsglück in der Kindheit.

Ein Stimmungstief ist vor allem dann vorprogrammiert, wenn ungelöste Konflikte in der Familie zum Vorschein kommen und diese des „Friedens willen“ an Weihnachten unterdrückt werden. Einige bezeichnen Weihnachten sogar als „erzwungenes Friedensfest“. Hinzu kommen die üblichen „Belastungen“, wie zum Beispiel zu viele Besuchsverpflichtungen und übermäßiges Essen.

Um einem Stimmungstief oder depressiven Gefühlen vorzubeugen, gibt es einiges, was man tun kann. Hierzu gehört zum Beispiel, sich im Essen und vielleicht auch im Alkoholtrinken bescheiden zu zeigen. Außerdem ist es wichtig, sich rechtzeitig einem hohen Reizpegel zu entziehen, wenn dieser beim Familientreffen droht. Ebenso wichtig ist, sich auch an den Feiertagen viel an der frischen Luft zu bewegen, und wenn möglich ein bisschen Sonne zu tanken.

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Wenn aus dem Stimmungstief eine ernsthafte Depression entsteht

Ein Stimmungstief kann nicht nur zu Weihnachten, sondern im Grunde während jeder Jahreszeit und in jeder Lebenssituation auftreten. Gerade dann, wenn jemand schwierige Phasen durchlebt, geht dies oftmals mit Stimmungstiefs und depressionsähnlichen Symptomen einher. Hierzu gehören:

  • niedergedrückte Stimmung
  • Traurigkeit
  • Mutlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Energielosigkeit
  • Gemütsschwankungen

Solche Stimmungstief haben in der Regel einen konkreten Grund, wie beispielsweise Ärger und Stress im Job oder im Privatleben, Krankheit oder auch ein Verlusterlebnis. Nach einiger Zeit ist ein Stimmungstief meist vorbei, denn irgendwann setzen sich auch wieder die positiven Gefühle durch.

Eine ausgeprägte Depression unterscheidet sich von normalen Stimmungstiefs. Hierbei sind die Symptome deutlich stärker ausgeprägt und halten auch länger an. Betroffene sind dann häufig nicht mehr in der Lage, Freude zu empfinden, fühlen sich lustlos und völlig ausgelaugt. Auch Unternehmungen werden vermieden, weil sie zu viel Kraft kosten, sodass es zu einem starken sozialen Rückzug kommt. Das wiederum verstärkt das Seelentief. Hinzu kommen dann noch oft Ängste, Zwangsgedanken und Selbstzweifel.

Darüber hinaus äußert sich eine Depression auch in körperlichen Symptomen, wie zum Beispiel:

  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Schwindel
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Hautveränderungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Leistungsabfall

In einigen Fällen leiden Betroffene auch unter Gereiztheit, Überaktivität, Nervosität, Arbeits- oder Sportsucht. Generell beeinflusst eine Depression das Befinden des Betroffenen enorm, und zwar körperlich wie seelisch. Hierunter leidet nicht selten auch die Arbeitsfähigkeit.

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Suizidgedanken – ein häufiges Symptom bei Depressionen

Depressionen und Suizid sind ein Thema, über das nicht gerne gesprochen wird. Es sind unangenehme Tabuthemen. Hinzu kommt, dass häufig Fakten mit Unwahrheiten durcheinandergebracht werden, weshalb wir im Folgenden Zahlen und Fakten zu dieser Thematik vom Statistischen Bundesamt, der Weltgesundheitsorganisation, dem Bündnis gegen Depression und dem Kompetenznetz Depression zusammengetragen haben.

Suizid

  • Jedes Jahr begehen in Deutschland über 10 000 Menschen Selbstmord. Das bedeutet, dass doppelt so viele Deutsche durch einen Suizid sterben als durch einen Verkehrsunfall.
  • In Deutschland nimmt sich ungefähr alle 53 Minuten ein Mensch das Leben. Ungefähr alle fünf Minuten versucht es jemand.
  • Jedes Jahr versuchen 100 000 bis 150 000 Menschen in Deutschland, sich das Leben zu nehmen. Damit liegt die Zahl der Selbstmordversuche um ein Zehnfaches höher als der tatsächliche Selbstmord.
  • Bei Menschen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren ist der Suizid die zweithäufigste Todesursache. Jeder dritte Suizid wird von Menschen über 65 Jahren verübt.
  • Männer nutzen am häufigsten die Selbstmordmethoden wie Erhängen oder Erschießen.
  • Frauen nutzen am häufigsten die Selbstmordmethoden wie das Vergiften mit Tabletten.
  • Männer begehen häufiger Suizid als Frauen. Experten erklären sich dies damit, dass Männer oftmals härtere Selbstmordmethoden nutzen und deshalb nur selten noch gerettet werden können.
  • Zwar werden rund zwei Drittel aller Selbstmorde von Männern begangen, die Rate der Selbstmordversuche ist bei Frauen jedoch wesentlich höher.
  • Die Suizidabsichten werden in acht von zehn Fällen vorher angekündigt. Demnach ist es falsch zu glauben, dass Menschen, die von einem Suizid sprechen, es nie tun werden.

Depression

  • Nicht alle Ursachen einer Depression sind trotz intensiver Forschung geklärt. Zu den Risikofaktoren gehören unter anderem aktuelle psychische Belastungen und genetische Faktoren.
  • In Deutschland leiden ungefähr vier Millionen Menschen unter einer Depression. Weltweit sind es Schätzungen zufolge 350 Millionen Menschen.
  • Immer häufiger sind junge Menschen zwischen 15 und 34 Jahren von psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen betroffen.
  • Frauen leider zweimal häufiger unter Depressionen als Männer.
  • Von 100 Betroffenen suchen nur ungefähr 35 professionelle Hilfe. Im Durchschnitt vergehen etwa elf Monate, bevor sich ein Betroffener Hilfe sucht.
  • In den meisten Fällen sind Depressionen heilbar und gut behandelbar.

Ist die Selbstmordrate in den Wintermonaten am höchsten?

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass die Selbstmordrate in den düsteren Herbst- und Wintermonaten und insbesondere um die Weihnachtszeit am höchsten ist. Statistiken zeigen etwas ganz anderes. Denn am gefährlichsten sind die Frühlings- und Sommermonate. Das belegen auch die Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Eine wissenschaftliche Erklärung gibt es aktuell nicht. Auch die Medizinmeteorologen sind ratlos. Einen Erklärungsansatz bietet Prof. Angela Schuh von der Ludwig-Maximilian-Universität München. Man vermutet, dass die Selbstmordrate mit dem Tageslicht zusammenhängen könne. Denn gerade in den Frühlings- und Sommermonaten scheint die Sonne am längsten. So stellt die Professorin unter anderem die Frage in den Raum, ob die Suizidhäufigkeit von der Zahl der Sonnenstunden ausgelöst werden könnte. Aber nicht nur darüber, sondern auch über sozioökonomische, psychosoziale, physiologische und biochemische Aspekte wird viel diskutiert – allerdings ohne eine eindeutige Erklärung zu finden.

Medizinalhanf senkt Selbstmordrate

Im Rahmen unserer Recherche zum Thema Selbstmordrate sind wir auf eine interessante Studie gestoßen. US-amerikanische Forscher fanden im Jahr 2014 heraus, dass die Legalisierung von Medizinalhanf in bestimmten US-Bundesstaaten mit einer Reduzierung der Selbstmordrate assoziiert wurde. Bei Männern im Alter von 20 bis 29 bzw. 30 bis 39 Jahren sank die Selbstmordrate um 10,8 bzw. 9,4 Prozent. Hierzu erklären die Forscher, dass „Zusammenhang zwischen der Legalisierung und der Selbstmordrate bei jungen Männern mit der Hypothese übereinstimmt, dass Medizinalhanf dazu verwendet werden kann, belastende Lebenssituationen zu bewältigen“.

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Smartphone-Apps zur Suizidprävention?

Erst vor Kurzem gab es in der „ÄrzteZeitung“ einen interessanten Artikel. In Anlehnung an den Film „Minority Report“, in dem Verbrechen vorhergesagt und von der Precrime-Polizei frühzeitig verhindert werden, heißt es, dass unter anderem lernfähige Algorithmen vermutlich das Gleiche leisten könnten. Sofern sie unbegrenzten Zugriff auf alle digitalen Geräte erhielten. So ließe sich mithilfe der Inhalte, den Nutzungs- und Bewegungsprofilen vielleicht der eine oder andere Amoklauf verhindern. Dementsprechend könnten auch Selbstmorde verhindert werden.

„Die Welt steht vor einem Wendepunkt, die Dinge ändern sich durch die Digitalisierung epochal“, erläuterte Professor Andreas Meyer-Lindenberg, Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim auf dem Psychiatriekongress in Berlin.

Die Psychiater wollen natürlich auch profitieren. Da sich bei der Psychopharmaka-Entwicklung nicht viel tut, könnte eine künstliche Intelligenz nicht nur die Prävention, sondern auch die Diagnostik verbessern, sodass bestenfalls eine medikamentöse Therapie überflüssig wird.

Meyer-Lindenberg nannte als Beispiel einen Algorithmus auf Facebook. Sobald dieser ein verdächtiges Verhalten bemerkt oder aber suspekte Inhalte erkennt, wird auf den Link einer Suizid-Hotline verwiesen.

Nutzungsverhalten deutet auf psychiatrische Erkrankungen hin

Intelligente Algorithmen könnten mithilfe von Bewegungsmustern, Nutzungsgewohnheiten und Sprachanalysen auf dem Smartphone feststellen, ob eine akute Gefahr besteht. Wenn zum Beispiel ein Nutzer mit Depressionen plötzlich seine Smartphone-Aktivitäten einschränkt und nicht mehr auf Anrufe reagiert, würde dies ein Signal auslösen. Außerdem könnten dies Hinweise auf eine bevorstehende Depression oder Manie sein.

Weiter heißt es in dem Artikel, dass es nicht erforderlich sei, hierfür die Inhalte auszuwerten. Denn dies würde wohl kaum jemand freiwillig zulassen. Allein der Zugriff auf die Metadaten würde ausreichen. Derartige Apps für Smartphones werden aktuelle entwickelt und getestet, so Meyer-Lindenberg.

„Fragen wir unsere Patienten, ob sie solche Techniken haben wollen, dann sagen sie oft Ja“, so Meyer-Lindenberg.

Ethische Fragen und negative Folgen

Meyer-Lindenberg führte weiter aus, dass solche Apps auch bei Patienten mit einem hohen Psychose-Risiko eingesetzt werden könnten. Solche Präventionsprogramm würden jedoch auch ethische Fragen aufwerfen, denn wo solle man die Grenzen zwischen „gesund“ und „krank“ setzen? Wer legt Grenzwerte fest und wer überwacht die Daten? All diese Fragen sind noch ungeklärt. Zudem hält es Prof. Gerhard Gründer vom ZI Mannheim für fraglich, „ob die „digitale Phänotypisierung“ mittels Smartphones und anderen Geräten tatsächlich belastbare Rückschlüsse auf Emotionen, Kognition und Verhalten zulässt“.

„Psychisches Erleben ist prinzipiell nicht objektivierbar, weshalb bisher alle Versuche gescheitert sind, eindeutige Biomarker für irgendeine psychische Erkrankung zu identifizieren. Hier werden Mensch und menschliche Psyche als eine komplexe Biomaschine betrachtet, determiniert durch Gene, Moleküle und letztlich auch digitale Signale. Wenn ich diese Maschine nur genau genug beschreibe, so die Vorstellung, dann kann ich das menschliche Wesen zu 100 Prozent verstehen und sein Verhalten vorhersagen, es sogar mit einem Computer simulieren,“ so Gründer.

Hiermit erschaffe man ein bestimmtes Weltbild, indem sich nicht nur die Patienten unwohl fühlen, sondern auch die Ärzte. So nehme ein solches Weltbild den Freiraum zur Zukunftsgestaltung, was negative Folgen haben könnte.

„Auf diese Weise macht Datensammeln möglicherweise krank. Schaffe ich eine App, die mir vorhersagt, ob ich mich suizidiere, oder besser eine Gesellschaft mit weniger Suizidalität?“, führte Gründer am Ende aus.

Hier gibt es Hilfe!

Wer sich in einer Krisensituation befindet, an einem Stimmungstief oder Depressionen leidet, und Hilfe benötigt, kann zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym die Telefonseelsorge unter den folgenden Nummern anrufen:

0800-1110111 oder 0800-1110222

Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge haben immer ein offenes Ohr, nehmen Anteil und können bei Bedarf Adressen und Anlaufstellen nennen, in denen man sofort Hilfe bekommt.

Wie kann Cannabis als Medizin bei Depressionen helfen?

Solche Apps sind Zukunftsmusik. Viel wichtiger ist es, Betroffenen effektive Therapien anbieten zu können, wozu auch Medizinalhanf gehört.

Problematisch ist, dass sich Statistiken zufolge die Verschreibungszahl von Antidepressiva in den letzten elf Jahren verdoppelt (Leafly berichtete) hat. Psychiater, aber auch Hausärzte nehmen den Rezeptblock schnell zur Hand und verschreiben ein Antidepressivum. Dabei konnte in vielen Studien gezeigt werden, dass Medizinalhanf in der Behandlung von Depressionen eine hilfreiche, ergänzende Therapie sein kann. Einige Forscher gehen zudem schon jetzt der Frage nach, ob Medizinalhanf möglicherweise in der Lage ist, Antidepressiva zu ersetzen.

Bereits niedrige Dosen Medizinalhanf können eine antidepressive Wirkung entfalten, da THC die Serotonin-Konzentration im Gehirn erhöht, indem es an den Cannabinoidrezeptor 1 im Gehirn anbindet. Führend ist hier eine Studie von der McGill University in Montreal. Hier zeigte sich, dass niedrige THC-Dosen den Serotonin-Gehalt erhöhen. Höhere Dosen senkten hingegen den Serotonin-Gehalt. Demnach könnte Medizinalhanf tatsächlich das Potenzial haben, ein Antidepressivum zu ersetzen.

CBD gegen Depressionen

Patientenberichten zufolge kann CBD bei einem Stimmungstief unterstützend helfen. Hierfür ist beispielsweise CBD-Öl geeignet. Es wird davon ausgegangen, dass CBD nicht nur gegen ein Stimmungstief helfen kann, sondern auch eine antidepressive Wirkung entfalten kann. Verschiedene brasilianische Forscher haben in diesem Jahr die Ergebnisse ihrer Studien veröffentlicht, in denen der Antidepressiva-ähnliche Effekt von Cannabidiol (CBD) untersucht wurde. Hier ein kleiner Überblick:

Studie an der University of São Paulo (Juni 2018):

Cannabidiol (CBD) sei ein vielversprechender Wirkstoff, da er in präklinischen Modellen und beim Menschen ein großes therapeutisches Potenzial aufweist. Seine antidepressiven Eigenschaften wurden jedoch nicht vollständig untersucht. Ziel dieser Studie war es daher, bei männlichen Nagetieren zu untersuchen, ob CBD nach einmaliger Verabreichung schnelle und anhaltende Antidepressivum-ähnliche Wirkungen hervorrufen kann, und ob diese Wirkungen mit Veränderungen der synaptischen Proteine/Funktion zusammenhängen könnten.

Im Ergebnis heißt es, dass CBD in verschiedenen Tiermodellen, die für Depressionen relevant sind, eine schnelle und anhaltende antidepressive Wirkung hervorruft. Die Daten unterstützen ein vielversprechendes therapeutisches Profil für CBD als neues schnell wirkendes Antidepressivum.

Studie an der University of São Paulo (August 2018):

Die Forscher erklärt, dass Cannabidol (CBD) therapeutisches Potenzial bei verschiedenen neuropsychiatrischen Erkrankungen besitzt, einschließlich Depressionen. So habe die CBD-Behandlung in verschiedenen präklinischen Nagetiermodellen signifikante Antidepressivum-ähnliche Wirkungen gezeigt. Die Mechanismen der CBD-induzierten antidepressiven Wirkungen sind jedoch noch nicht bekannt. Die Forscher berichten, dass die Ergebnisse darauf hindeuten, dass der antidepressive Effekt von CBD vom Serotoninspiegel im zentralen Nervensystem abhängen könnte.

Studie an der Federal University of Paraná (August 2018):

Auch hier kamen die Forscher zu einem ähnlichen Ergebnis und führten aus, dass CBD eine milde Antidepressivum-ähnliche Wirkung am Tiermodell gezeigt habe.

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Medizinisches Cannabis bei Depressionen
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Hinweis: In diesem Artikel berichten wir über rezeptpflichtiges CBD oder auch Cannabidiol. Dieser Artikel macht zur möglichen Zweckbestimmung keinerlei Vorschlag. Nutzversprechen bleiben den Apothekern überlassen.

 

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