Terpene machen CBD-Produkten Konkurrenz

Der CBD-Markt boomt. Doch jetzt scheinen Terpene groß im Kommen zu sein. Auch die Stars in den USA, sind wohl schon auf den Geschmack gekommen.

Terpene machen CBD-Produkten Konkurrenz

Eine große Veränderung auf dem US-amerikanischen Cannabismarkt kam durch die Änderung im Landwirtschaftsgesetz und der damit einhergehenden Freigabe von Hanfprodukten (Leafly.de berichtete). Auf einmal wurde der Markt mit CBD-Produkten überhäuft. Einer Schätzung zufolge soll der US-CBD-Markt bis zum Jahr 2024 die 20-Milliarden-Dollar-Marke überschreiten. Einem Medienbericht zufolge sollen jetzt Terpene den CBD-Produkten Konkurrenz machen.

Terpene sind die ätherischen Öle in der Cannabispflanze, die nicht nur für den Geschmack, sondern auch für eine Vielzahl von therapeutischen Wirkungen zuständig sind. Beispielsweise werden Terpene wie Linalool (auch in Lavendel enthalten) und Pinen (auch in Nadelbäumen enthalten) verwendet, um den Schlaf zu fördern und Entzündungen zu bekämpfen. Studien der National Institutes of Health haben auch gezeigt, dass das Terpen-Duo eine antidepressive Wirkung haben kann.

Stars schwören auf Terpene

Weiter heißt es in dem zuvor genannten Bericht, dass auch die Schönen und Reichen aus den USA auf Terpene setzen. Als Beispiel sei hier die Babyparty von Kim Kardashian genannt. Der Hersteller von Terpenproduktion True Terpene bekam den Auftrag, die Gäste mit terpenhaltigen Tees zu versorgen.

„Es macht Spaß, eine Familie wie die Kardashians mit einem so großen Publikum zu sehen, das dazu beiträgt, die Welt über CBD und Terpene aufzuklären“, erklärte David Mclean, COO von True Terpene.

Darüber hinaus wird über eine Cocktailbar in San Luis berichtet. Hier gibt es Cocktails mit Terpenen, zum Beispiel mit Limonen. Dieses Terpen ist auch in Zitrusfrüchten, Basilikum und Hopfen enthalten. Und dann gibt es noch das Unternehmen Floraplex Terpene. Dieses stellt Terpenmischungen her, die die Eigenschaften und Aromen von Cannabis nachahmen, ohne Cannabis zu verwenden.

„Die Entwicklung unsere Sortenprofile erfolgt ohne Verwendung von Inhaltsstoffen aus Cannabis. Stattdessen arbeiten wir mit nicht aus Cannabis gewonnenen botanischen Terpenisolaten, ätherischen Ölen und Aromen, um das Terpenprofil einer Sorte von Grund auf neu zu erstellen“, erklärte CEO Alec Riffle.

Vermutlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Terpenen-Welle auch nach Deutschland kommt.

Mehr zu dem Thema:
Medizinische Eigenschaften von Terpenen
Die unterschätzten Geschmacksaromen der Cannabistherapie

Ähnliche Artikel