Uganda: EXMceuticals erhält Cannabislizenz

Der kanadische Cannabisproduzent EXMceuticals hat jetzt für seinen Betrieb in Uganda die offizielle Genehmigung erhalten, um mit dem Cannabisanbau beginnen zu können.

Uganda: EXMceuticals erhält Cannabislizenz

Vor rund einem Jahr hieß es bereits, dass kanadische Cannabisunternehmen auf Afrika aufmerksam geworden sind (Leafly.de berichtete). In Afrika sei es möglich, jedes Jahr bis zu 10.000 Tonnen Cannabis zu produzieren. Das war das Ergebnis einer Studie der Vereinten Nationen. Einem Medienbericht ist jetzt zu entnehmen, dass der kanadische Cannabisproduzent EXMceuticals (EXM) für den Cannabisanbau im ostafrikanischen Binnenland Uganda eine offizielle Lizenz erhalten hat.

Das Unternehmen EXM hat seinen Hauptsitz in Vancouver, British Columbia, und ist ein Produzent von Cannabisextrakten für die Pharma-, Nahrungsergänzungsmittel- und Kosmetikbranche. Mithilfe der Lizenz kann EXM jetzt mit seinem Betrieb in Uganda mit dem großflächigen Cannabisanbau, der Extraktion sowie dem Export beginnen.

Uganda: EXM hat Anbau- und Produktionsanlagen bereits errichtet

Die Anbau- und Produktionsanlagen von EXM in Uganda umfassen 2.000 Hektar. Weiter heißt es in dem Bericht, dass die Extraktionsanlagen für die Produktion von CBD-Ölen bereits errichtet sind. Auch die Aufsichtsbehörden in Uganda haben diese wohl bereits inspiziert.

Darüber hinaus heißt es, dass zunächst 100 Hektar bepflanzt werden. Die erste Ernte sei innerhalb von vier Monaten geplant. Zudem habe das Unternehmen bereits alle erforderlichen Versorgungseinrichtungen für die Wasser-/Abfallwirtschaft sowie für die Stromerzeugung finanziert und geplant.

„Dies ist ein sehr wichtiger Meilenstein für EXM, da wir den Ausbau unserer Geschäftstätigkeit in afrikanischen Ländern, die unseren strengen Betriebskriterien entsprechen, fortsetzen. Unser Ziel ist es, der Produzent mit den größten Mengen und geringsten Kosten und der Anbieter der sichersten Lieferkettenlösungen für Cannabisextrakte für die Pharma-, Therapie, Nahrungsergänzungsmittel- und Kosmetikmärkte – die in letzter Zeit allesamt eine explosionsartige Nachfrage erlebt haben – zu sein“, erklärte Michel Passebon, Chief Executive Officer von EXM.

Uganda: Schaffung von neuen Arbeitsplätzen

EXM will nach eigenen Angaben auch einen positiven Beitrag für die lokale Gemeinschaft leisten. Aus diesem Grund plant das Unternehmen den Aufbau von engen Beziehungen zu den landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen in Uganda. Neben der Förderung von Fachwissen sollen auch technische Arbeitsplätze vor Ort geschaffen werden. Schon jetzt beschäftigt EXM über 200 Mitarbeiter. In den kommenden zwölf Monaten sollen noch 1 000 weitere Arbeitsplätze in ganz Afrika hinzukommen.

„Der Anbau in Uganda ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie; daher sind wir begeistert, dass unser erstes Pilotprojekt nun die Produktion im industriellen Maßstab aufnehmen wird. Wir sind der Ansicht, dass wir in den kommenden Jahren durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und unsere Beziehungen zu den landwirtschaftlichen Bildungseinrichtungen einen wahrhaft positiven Beitrag für die lokalen Gemeinschaften leisten werden“, so Passebon.

 

 

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