Washington verbietet CBD-infundierte Lebensmittel

Der US-Bundesstaat Washington verbietet jetzt alle mit CBD infundierten Lebensmittel und Getränke und beruft sich dabei auf die Richtlinien der FDA.

Washington verbietet CBD-infundierte Lebensmittel

Einem Bericht zufolge dürfen im US-Bundesstaat Washington keine CBD-haltigen Lebensmitteln und Getränke mehr verkauft werden. Weiter heißt es, dass die Food and Drug Administration (FDA) vorschreibe, dass das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) kein Bestandteil der Lebensmittelversorgung sein darf. Das Landwirtschaftsministerium von Washington hat nun ähnliche Einschränkungen erlassen.

„Um es klar auszudrücken, CBD ist derzeit nach Bundes- und Landesrecht als Lebensmittelzutat nicht zulässig“, so das Landwirtschaftsministerium.

Washington: Andere Hanfprodukte sind in Lebensmittel erlaubt

Die FDA hat festgestellt, dass Hanfzutaten wie geschälte Hanfsamen, Hanfproteinpulver und Hanfsamenöl aufgrund der US-Bundesvorschriften allgemein als sicher (GRAS) anerkannt sind.

Landwirtschaftsbeamte des Staates Washington erklärten, dass die Lebensmittelhersteller CBD-Inhaltsstoffe aus ihren Produkten entfernen müssen. Ebenso müssen sie den Verkauf der Produkte einstellen.

„Wenn die FDA die Verwendung von Lebensmittelzutaten für Hanfextrakte wie CBD genehmigt, wäre diese Verwendung nach den Gesetzen des Bundesstaates zulässig“, erklärte das Ministerium weiter.

Lowell Schiller, Geschäftsführer der FDA, soll dem Bericht zufolge Anfang dieses Monats auf einer Veranstaltung erklärt haben, dass eine medizinische Behandlung mit CBD bei unterschiedlichen Beschwerden vielversprechend seien. Jedoch müsse hier erst die Forschung weiter vorangetrieben werden, bevor die Bundesbehörden CBD in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln zulassen könnten.

FDA erkennt Interesse an CBD an

Ende Juni hat die FDA bereits bekannt gegeben, dass sie das öffentliche Interesse an CBD-Produkten anerkennt. Allerdings gebe es noch zahlreiche unbeantwortete Fragen zur Sicherheit und Qualität (Leafly.de berichtete). Mit der Durchführung von verschiedenen Maßnahmen will die Behörde nun mehr über CBD in Erfahrung bringen. Oberste Priorität habe hier immer der Schutz der öffentlichen Gesundheit.

Darüber hinaus teilte die Behörde mit, dass ein Arzneimittelzulassungsverfahren für CBD der beste Weg sei. Bisher hat die FDA nur das CBD-Medikament Epidiolex für zwei schwere Epilepsieformen zugelassen.

 

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