Wayland integriert Extraktions-/Destillationsprozesse

Autor: Alexandra Latour

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Immer mehr kanadische Cannabisunternehmen schließen sich zusammen, um weltweit zu expandieren. Hierzu gehören auch Wayland und ICC International, die jetzt mit der Integration ihrer Extraktions- und Destillationsprozesse sowie der Fertigherstellung der CBD-Produkte für den europäischen Markt beginnen.

Wayland integriert Extraktions-/Destillationsprozesse

Im Oktober 2018 gab es bereits Interessantes über das kanadische Cannabisunternehmen Wayland (ehemals Maricann) zu berichten. So stellte das Unternehmen kanadischen Apothekern ein Cannabis-Schulungsprogramm zur Verfügung (Leafly berichtete). Außerdem hat Wayland ein Lieferabkommen mit dem deutschen Unternehmen Cannamedical abgeschlossen (Leafly berichtete). Auch ICC International Cannabis sorgte für Aufsehen. Gemeinsam mit anderen Unternehmen hat es in Kanada einen Versicherungsschutz für therapeutische Cannabinoidbehandlungen gestartet und will dieses jetzt auch nach Europa bringen (Leafly berichtete).

In einem Medienbericht heißt es jetzt, das Wayland und ICC gemeinsam mit der Integration ihrer Extraktions- und Destillationsprozesse sowie der Fertigherstellung der CBD-Produkte für den europäischen Markt beginnen. So sollen 125.000 Kilogramm CBD-Blüten von Wayland zur Extraktion in den Polannabis-Betrieben von ICC verarbeitet werden. Anschließend erfolgt die Verarbeitung zu Destillaten.

Vesisorb-Rezepturen von Wayland

Danach erfolgt die Nutzung der patentierten Vesisorb-Rezepturen von Wayland, um CBD-Fertigdüngerprodukte sowie Tabletten in den EU-GMP-zertifizierten Anlagen in Griechenland herzustellen. Laut eigenen Angaben sei nachgewiesen worden, dass diese Rezeptur die Absorption von fettlöslichen Medikamenten um ein Vielfaches steigern kann.

Effizienz- und Rentabilitätssteigerung der Unternehmen

Durch die Zusammenarbeit zwischen Wayland und den ICC-Betrieben kann es nicht nur zu zu einer Effizienzsteigerung in der Produktion kommen. Auch die Rentabilität erhöht sich. Außerdem beschleunigt dies die Markteinführung, denn es können die vorhandenen Vertriebskanäle genutzt werden.

„Die Integration von Extraktions- und Destillationsprozessen ist eine der vielen Synergien, die wir mit Waylands Beteiligung an International Cannabis sehen werden. Waylands Team aus erfahrenen Pharmaprofis, darunter der europäische GM Morten Lars Brandt, früher Vizepräsident für mittelgroße Märkte bei Norgine in Amsterdam, bietet Integrationsfähigkeiten aller Abläufe von einem erfahrenen Team, das dies bereits zuvor geschafft hat. Wayland hat ein sehr erfahrenes europäisches Betriebsteam aufgebaut, das über Upstream-, Downstream-, Logistik-, Bau- und Vertriebsfähigkeiten verfügt. Das Operationsteam von Wayland verfügt über eine Reihe führender Führungskräfte im Gesundheitswesen sowie Marken-, Landwirtschafts- und Logistikspezialisten. Diese anfängliche betriebliche Integration wird dem Markt signalisieren, dass International Cannabis in der Lage ist, erstklassige Cannabis-Produktionsanlagen und Vertriebsnetze zu betreiben“, führte Eugene Beukamm, Chief Executive Officer und Director von ICC aus.

Besichtigungen in Griechenland und Kolumbien

Darüber hinaus heißt es, dass Wayland die ICC-Anlagen in Griechenland und Kolumbien besichtigt hat. Zudem habe der Prozess des Wissenstransfers für die Anlagen in den Ländern Dänemark, Mazedonien, Bulgarien und Portugal begonnen.

„Flexible, funktionale, kompetente funktionsübergreifende Teams, GMP-Produktion, gemeinsame Ressourcen, griechische Inlands- und EU-Aktivitäten in mehreren Gesundheitssektoren sollten die Integration von Cannabis relativ einfach machen und den Zeitplan für die Durchführung erheblich verbessern“, erklärte Terry Fretz von Wayland nach seinem Besuch in Griechenland.

Ein Fachkräfte Rekrutierungsprozess hat ICC auch schon eingeleitet, um einen erfahrenen Vorstandsvorsitzenden und CEO rekrutieren zu können. Unterstützt wird dieser Prozess von einer weltweit tätigen Rekrutierungsfirma.

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