Weltgesundheitstag: Gesundheitsversorgung für alle

Am heutigen Weltgesundheitstag geht es wie im Vorjahr um die flächendeckende Gesundheitsversorgung. Denn jedem Menschen auf dieser Welt sollte eine Gesundheitsversorgung ermöglicht werden, ohne dass er in finanzielle Schwierigkeiten gerät.

Weltgesundheitstag: Gesundheitsversorgung für alle

Heute begehen wir den Weltgesundheitstag, der jedes Jahr am 7. April stattfindet. Damit möchte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an ihre Gründung im Jahr 1948 erinnern und legt deshalb jährlich ein neues Gesundheitsthema fest, das von globaler Relevanz ist. Ziel dieses Aktionstages ist es, vorrangige Gesundheitsprobleme in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zur rücken. Heute steht der Weltgesundheitstag unter dem Motto „Flächendeckende Gesundheitsversorgung“.

Weltgesundheitstag: Kampagne aus 2018 wird fortgesetzt

In diesem Jahr setzt die WHO am heutigen Weltgesundheitstag die Kampagne aus dem vorherigen Jahr fort und möchte auf die Bedeutung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung aufmerksam machen.

Die WHO und die Weltbank haben gemeinsam einen Bericht erstellt, aus dem hervorgeht, dass mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung keinen umfangreichen Zugang zu lebenswichtigen Gesundheitsdienstleistungen hat.

Der Generaldirektor der WHO namens Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte, dass eine flächendeckende Gesundheitsversorgung dafür sorgen muss, dass jeder Mensch auf dieser Welt eine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen kann, und zwar, ohne dass er dabei in finanzielle Nöte gerät. Es ist sicherzustellen, dass jeder Mensch die medizinische Versorgung bekommt, wann immer er sie benötigt. Das schließt auch mit ein, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um häufigen Erkrankungen vorzubeugen. Zwar waren laut der WHO Fortschritte in vielen Ländern erziebar, Millionen von Menschen haben jedoch immer noch keinen umfassenden Zugang zu einer Gesundheitsversorgung.

Weltgesundheitstag: Medizinische Versorgung in Deutschland

Wenn jemand in Deutschland erkrankt, hat dieser es meist nicht schwer, medizinische Hilfe zu bekommen. So gibt es in Deutschland eine Vielzahl an Behandlungsangeboten und die Kosten tragen in der Regel die Krankenversicherung.

Eine Forsa-Umfrage, die der Verband der Ersatzkassen unter 1 000 gesetzlich Versicherten beauftragt hat, zeigt, dass 85 Prozent der Deutschen mit der medizinischen Gesundheitsversorgung zufrieden sind. Allerdings sei die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum zunehmend problematisch. Als erstes Bundesland hat nun Nordrhein-Westfalen rund 140 Abiturienten zum Wintersemester 2019/2020 auch ohne ein Einser-Abitur den Weg zum Studium der Medizin geebnet, um diesem Problem entgegenzusteuern. So soll die Versorgung in ländlichen Regionen mit der sogenannten „Landarzt-Quelle“ verbessert werden. Die Studenten verpflichten sich, für mindestens zehn Jahre in einer betroffenen ländlichen Region zu praktizieren.

Weltgesundheitstag: Medizinalcannabis in Deutschland

Im März diesen Jahres wurde das Cannabis-Gesetz zwei Jahre alt. Leafly.de hat dafür das Gesetz dem Praxistest unterzogen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Gesetzesänderung zwar im Alltag angekommen ist, dass aber dennoch an der Umsetzung hakt. Auch nach zwei Jahren gibt es immer noch viele Herausforderungen und Schwierigkeiten. Hierzu gehören unter anderem:

  • Die angespannte Versorgungslage der Patienten.
  • Enorme Schwierigkeiten beim Zugang zu Medizinalcannabis.
  • Unsicherheiten von Seiten der Ärzte bei der Verordnung.
  • Hohe Ablehnungsquoten bei den Krankenkassen.

Hier geht es zu dem umfangreichen Bericht.

Diese Schwierigkeiten lassen sich nicht über Nacht beheben. Dennoch ist das Cannabis-Gesetz ein Meilenstein für zahlreiche Patienten, denen klassische Therapien nicht geholfen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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