Zweite Hanfmesse in Luxemburg geplant

Im Juli gab es die erste Hanfmesse in Luxemburg. Da diese ein großer Erfolg war, planen die Veranstalter jetzt für das nächste Jahr erneut eine Messe. Diese soll international ausgelegt werden.

Zweite Hanfmesse in Luxemburg geplant

Erst vor Kurzem war den Medienberichten zu entnehmen, dass Luxemburg aufgrund der geplanten Legalisierung von Cannabis mit Sanktionen belegt werden könnte (Leafly.de berichtete). Nun kommen aus dem Land wesentlich erfreulichere Nachrichten. Denn das Unternehmen Hempzon plant jetzt laut einem Medienbericht die zweite Hanfmesse in Luxemburg.

Luca Lopes, Kevin Lopes und Domenico Laporta gründeten das Unternehmen Hempzon in Kayl Anfang diesen Jahres. Eines der Hauptziele ist es, über Hanf zu informieren. Luca Lopes kam die Idee zur Hanfmesse, als er in Alicante in einem Cannabis Social Club arbeitete. Hier erfuhr er mehr über Hanf. Und auch Kevin Lopes sowie Domenico erfuhren während ihrer Aufenthalte in Portugal mehr über die Pflanze.

Besuch auf der spanischen Hanfmesse in Barcelona

Die Idee zur Hanfmesse konkretisierte sich, als die drei jungen Männer nach Barcelona reisten. Hier fand Anfang diesen Jahres die 16. „Spannabis“ statt. Eine dreitägige Messe, die rund 50 000 Besucher anlockt.

Erste Hanfmesse in Luxemburg

Luca, Kevin und Domenico sind davon überzeugt, dass es wichtig sei, in Luxemburg eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf der sich über das Thema Hanf ausgetauscht werden kann. Auch zahlreiche kommerzielle Anbieter nutzten die Gelegenheit, um sich auf der Messe zu präsentieren. So auch beispielsweise Pipapo, Cannamedica und Impuls. Ebenso war der Hanfverband Luxemburg auf der Messe vertreten.

“Die Unterstützung der Gemeinde Düdelingen und die Präsenz von Gesundheitsminister Etienne Schneider haben dazu beigetragen, dass die Hanfmesse einfacher von der Bevölkerung akzeptiert wurde”, erklärte Luca laut dem Medienbericht.

Weiter erklärte er, dass es weltweit die erste Hanfmesse gewesen sei, die offiziell von einem Minister eröffnet wurde. Zudem führte er aus, dass man überrascht darüber gewesen sei, dass die Politiker dem Thema gegenüber so offen waren.

“Sicherlich sind die Politiker bei der Hilfe, eine solche Messe zum ersten Mal zu organisieren, ein Risiko eingegangen, denn wir selbst konnten nicht voraussehen, wie die Leute hier in Luxemburg darauf reagieren würden und welche Population wir anziehen würden”, führte Domenico aus.

Zweite Messe in Planung

Da die erste Messe ein großer Erfolg war, planen die drei nun die zweite Messe für das Jahr 2020. Diese soll wieder in der Fondouq-Halle in Düdelingen stattfinden.

“Dieses Jahr waren sieben Länder an der Messe beteiligt, nächstes Jahr wollen wir diese Zahl ganz klar toppen. Im kommenden Jahr wollen wir das Ganze noch internationaler anlegen, noch mehr Stände aufstellen und die Messe etwas früher im Jahr organisieren”, erklärte Kevin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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